Das Wichtigste der Woche

CO2-Bilanz und Stadtentwicklung

Beim Frankfurter Industrieabend waren auch (von links) Markus Frank, Agnes Heftberger, Christina Kraus, Oliver Schwebel, Ulrich Caspar und Klaus Winkler dabei. Foto: p

Frankfurt (red) – Schon haben wir den ersten Advent hinter uns und steuern auf den zweiten zu. Was die Vorweihnachtszeit im Gepäck hat, steht hier:.

Stromnetz zuverlässig: Die Stromversorgung in Frankfurt ist äußerst zuverlässig. Nur 8,42 Minuten betrug 2018 die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro angeschlossenem Kunden im Netz der Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der sogenannte Saidi-Wert um knapp eine Minute (2017: 9,36 Minuten). Der bundesweite Schnitt lag nach Angaben der Bundesnetzagentur vergangenes Jahr bei 13,55 Minuten (2017: 15,09 Minuten). In Hessen waren es zwölf Minuten (2017: 11,40 Minuten).

MMK-Direktorin unter Top fünf der Kunstwelt: Das monatlich erscheinende Kunstmagazin Monopol hat seine Rangliste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt 2019 veröffentlicht. Susanne Pfeffer, Direktorin des Museum MMK für Moderne Kunst, steht unter den Top fünf des Rankings auf dem vierten Platz. In der Begründung des Magazins heißt es: „Sie hat ein genaues Gespür für die Fragen unserer Zeit, ohne sich dem Mainstream an den Hals zu werfen. Susanne Pfeffer definiert am MMK in Frankfurt unbeirrbar die Rolle des Museums in unserer Zeit: Es ist der Ort, an dem alles möglich und erlaubt ist, aber der seine Funktion trotzdem nicht verwässern darf. Pfeffer übernahm 2018 auf Wunsch von Kulturdezernentin Ina Hartwig das Museum. In diesem Jahr wurde das städtische Haus erstmals seit 2004 mit einem Ankaufsetat in Höhe von jährlich rund 500.000 Euro ausgestattet.

Neue CO2-Bilanz: Die am vom Energiereferat vorgelegte neue CO2-Bilanz für 2017 zeigt im Vergleich zu 1990, dass die CO2-Emissionen in Frankfurt um 19,5 Prozent gesunken sind (ohne Flugverkehr). In absoluten Zahlen sanken die CO2-Emissionen auf 7,9 Millionen Tonnen (9,81 Millionen Tonnen 1990). Die CO2-Emissionen pro Kopf sind im Berichtszeitraum von 1990 bis 2017 um 32 Prozent gesunken. Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen laut „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ jedoch um 95 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Prozentual fallen die Einsparungen im Industriesektor mit 33 Prozent am höchsten aus, die Haushalte folgen mit 27 Prozent. Nur im Verkehrssektor sind die Emissionen seit 1990 angestiegen auf 1,67 Millionen Tonnen.

Industrie als Impulsgeber für Stadtentwicklung: Wirtschaftsdezernent Markus Frank und IHK-Präsident Ulrich Caspar haben rund 190 Gäste zum Industrieabend im Römer begrüßt. Frank betonte die zentrale Bedeutung der Industrie für Frankfurt: „Seit 150 Jahren ist die Industrie eng mit der Stadt verbunden und mehr denn je durch ihre starken Verflechtungsbeziehungen von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des gesamten Wirtschaftsstandorts. Sie schafft gute Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit Lebenschancen. Damit trägt sie zu Wohlstand, aber auch Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe bei. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sichern den finanziellen Handlungsspielraum der Stadt für Investitionen in die Infrastruktur und damit in die Zukunftsfähigkeit.“

Gepäckbus für Einkäufe: An den Adventssamstagen steht ein Gepäckbus in der Innenstadt bereit und nimmt die Weihnachtsgeschenke derer auf, die ihre weihnachtlichen Einkäufe noch fortsetzen möchten: Am 7., 14. und 21. Dezember steht erzwischen elf und 21 Uhr auf der Zeil am Brockhaus-Brunnen. Die Aufbewahrung pro Gepäckstück kostet zwei Euro Gebühr. Die Einnahmen spendet die VGF einem guten Zweck.

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