Beratung für ärmere Haushalte

Bund erneuert Förderung für „Stromspar-Check“

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Projektleiterin Marlene Potthoff (Zweite von rechts) und ihr Team beim Termin mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen (rechts).

Frankfurt (red) – Der Bund fördert erneut ein Stromspar-Check-Projekt, den Stromspar-Check Aktiv. Das aus Frankfurt und Berlin geleitete Projekt erhält 28,6 Millionen Euro aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Einkommensschwache Haushalte in Frankfurt und dem ganzen Bundesgebiet erhalten damit ab sofort die Möglichkeit auf eine individuelle Energiespar- und Nachhaltigkeitsberatung. „Ich freue mich riesig, dass der Stromspar-Check in den kommenden drei Jahren deutschlandweit fortgesetzt wird! Er verbindet in vorbildlicher Weise die Chancen einer klugen Klimaschutzpolitik mit sozialer Gerechtigkeit“, sagt die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD).

Über die neuen Aspekte des seit 2008 laufenden Programms sprach Projektleiterin Marlene Potthoff von der Caritas Frankfurt mit der Umweltpolitikerin. Die Abgeordnete hatte sich bei ihrer Parteifreundin und Umweltministerin Svenja Schulze für eine erneute Unterstützung des Projekts eingesetzt.

„Wir haben uns erneuert und bieten neben der Energiesparberatung einkommensschwachen Haushalten die Möglichkeit einer individuellen Nachhaltigkeitsberatung. Da gibt’s wichtige Hinweise zu ressourcenschonenden Umgangsweisen im Alltag“, sagt die Projektleiterin auf Seite der Caritas Marlene Potthoff die neue Programmschiene. Bei der Beratung erhalten die Haushalte kostenlos Energie- und Wassersparartikel wie schaltbare Steckdosenleisten und wertvolle Tipps zum Thema Klimaschutz im Alltag durch ressourcenschonenden Umgang mit Wasser und Lebensmitteln. Dadurch können sie ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Die Beratung wird von langzeitarbeitslosen Menschen vorgenommen, die im Projekt eine spezielle Schulung als „Stromsparhelfer“ absolviert haben.

„Der Stromspar-Check ist damit eine echte Erfolgsgeschichte aus Frankfurt“, sagt Nissen. „Durch den bundesweiten Einsatz des deutschen Caritasverbandes und des Verbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) wurden seit 2008 mehr als 300 Millionen Euro Energiekosten und über eine halbe Million Tonnen an CO2 eingespart“, sagt die Umweltpolitikerin.

Durch die Beratung können die Haushalte zwischen 100 und 255 Euro pro Jahr sparen.
Wer sich für eine kostenlose Beratung interessiert, erhält vom Team des Frankfurter Stromspar-Check weitere Infos unter 069-29826356 oder im Internet auf www.stromspar-check.de.

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