In dieser Woche präsentiert Frankfurt sein neues Messe-Konzept

Breites Bündnis kämpft für die IAA

Nicht das Auto allein soll in Zukunft im Mittelpunkt der IAA stehen. Vielmehr soll allgemein die Mobilität behandelt werden. Foto: p

Frankfurt (agk) – Frankfurt kämpft um die IAA. Die Internationale Automobil-Ausstellung steht in der Main-Metropole auf der Kippe.

Denn: In einem Wettbewerb um den neuen Messezuschlag kämpfen mit Berlin, Stuttgart, Köln, Hannover, Hamburg und München auch andere Städte um die Austragung. Bevor am Donnerstag und Freitag, 23. und 24. Januar, die Bewerber-Städte dem Verband der Deutschen Automobilindustrie in Berlin ihre Konzepte präsentieren, ist in Frankfurt ein neues Wir-Gefühl für den Verbleib der Messe in Frankfurt entstanden. Gebündelt wird die Unterstützung in der „Frankfurter Mobilitäts-Botschaft. “ Sie ist der Auftakt der breiten Unterstützter-Kampagne „Frankfurt sagt JAA zur IAA“.

Das Frankfurter IAA-Team wird von Wirtschaftsdezernent Markus Frank angeführt: „Wir

arbeiten mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft und werden eine hervorragende Bewerbung präsentieren.“ Im Vordergrund steht, dass die IAA als Leistungsschau und Zukunftsmesse moderner Mobilität ideale Voraussetzungen für die Austragung hat.

Frankfurt ist Knoten des weltweiten Luftverkehrs, des Bahnverkehrs, der weltweit größte Knoten des digitalen Datenverkehrs und Deutschlands wichtigster Auto-Knoten. Wo also sonst könne man Mobilität völlig neu denken. 350.000 Menschen pendeln jeden Tag nach Frankfurt, 100.000 pendeln nach auswärts – Frankfurt ist eine Mobilitäts-Hochburg. Im neuen Messekonzept soll nicht mehr das Auto die zentrale Rolle spielen, sondern auf Mobilität – gerade in Metropolregionen – das Hauptaugenmerk gelegt werden.

Die unzähligen Unterstützer bekräftigen diese Einschätzung. „Mehr Professionalität wird man nirgends finden, hier wird täglich vielfältig Mobilität gelebt“, stellt Jörg Schaub fest, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Frankfurt-Rhein-Main.

Für Maja Wolff und Torsten Müller, Initiatoren des Grüne-Soße-Festivals, ist klar: „Mobilität bedeutet Innovation, Veränderung und Vielfalt – wo sollte das besser gehen als in Frankfurt?“ Auch für Schauspielerin Radost Bokel ist klar: „Frankfurt ist ganz weit vorne in Sachen Mobilität. Von mir ein ganz klares JAA zur IAA in Frankfurt! Wo auch sonst, bitteschön?“

Weitere IAA-Frankfurt-Befürworter stellen zudem fest, dass die IAA Teil der lokalen Identität der Mainmetropole ist, es wäre ein nicht hinnehmbarer Verlust, wäre die IAA nicht mehr in Frankfurt.

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