Führungen und Rundgänge durch den Frankfurter Kiez

Ein besonderes Viertel erkunden bei der Bahnhofsviertelnacht am 15. August

An allen Ecken und Enden gibt es Besonderes zu sehen.

Bahnhofsviertel (jdr/red) – Pulsierend und kreativ an den einen Ecken, vermeintlich abgeranzt und heruntergekommen an den anderen: Das Frankfurter Bahnhofsviertel um Mosel- und Kaiserstraße hält so manche Geschichte parat.

Da gibt es tolle Restaurants und Künstler-Ateliers, aber auch Prostitution, Rotlicht, Gewalt und Drogen.

Um das berüchtigte Viertel besser kennenzulernen, dürfen sich Interessierte auf Donnerstag, 15. August, freuen, denn da findet wieder die beliebte Bahnhofsviertelnacht statt. Führungen und Rundgänge geben Einblicke in das Wirken der Vereine vor Ort und zeigen, was im Viertel so alles passiert.

Zum Thema „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“ geht es etwa durch den Hauptbahnhof, die Führungszeiten (jeweils maximal 20 Personen) sind zwischen 19 und 21 Uhr im 60-Minuten-Takt. Die Anmeldung erfolgt vor Ort am Infostand der Bahnhofsmission in der Eingangshalle (neben dem Reisezentrum der DB).

Auch Doña Carmen öffnet die Pforten in der Elbestraße 41 zu einem Vortrag von Sexarbeiterinnen über ihre Arbeitsbedingungen und das Thema „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“. Im Anschluss gibt es eine Diskussion zum aktuellen Prostituiertenschutzgesetz, die für alle Interessierten offen ist. Vortragsbeginn ist um 18.45 Uhr, dieser Part ist Frauen vorbehalten. Die anschließende Diskussion ist für alle Interessierten offen. Die Anmeldung ist vor Ort ab 18.45 Uhr möglich.

Der Druckraum in der Niddastraße 49 präsentiert Innenansichten, Hintergründe und Informationen über die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und eine Besichtigung der Einrichtung im laufenden Betrieb. Führungszeiten – das Mindestalter dafür ist 18 Jahre – mit höchstens 20 Personen, sind um 19 und 21 Uhr. Eine Anmeldung ist per E-Mail an a.geremia@idh-frankfurt.de möglich. Alle angebotenen Führungen stehen auch online auf www.bahnhofsviertel-ffm.de.

Zusätzlich zu den Erkundungstouren bieten diverse Imbissbuden ihre kulinarischen Leckereien feil. Und die große Bühne darf natürlich auch nicht fehlen: Ab 18 Uhr gibt es Gesang von der Oper Frankfurt, ab 18.15 Uhr tritt Gastone auf.

OB Peter Feldmann eröffnet um 18.30 Uhr offiziell die Bahnhofsviertelnacht. Danach gibt es wieder 15 Minuten Gesang von der Oper Frankfurt. Ein multireligiöses Friedensgebet wird im Anschluss abgehalten, danach kommt noch einmal Gastone auf die Bühne. Die Anfahrt erfolgt am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Hauptbahnhof.

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