Nicht aus der Puste kommen

Auftritte der Bläserschule sind im Advent gefragt

Die Mitglieder der Bläserschule Frankfurt haben in der Vorweihnachtszeit viele Auftritte, so auch an Heiligabend. Foto: The J`Bells/Rolf Oeser/p

Frankfurt (red) – Die Frankfurter Bläserschule hat in der kurzen Zeit ihrer Existenz, es gibt sie seit 2016, eine Reihe von Ensembles aufbauen können: Brassinis, „Brass4fun“, Capella Tromoni, The J’Bells, ganz zu schweigen vom Großen Blechbläserensemble.

Die Leiterin der Schule, Sunhild Pfeiffer, und ihre Mitstreiter sind nicht nur musikalisch kreativ, sondern auch, was die Namen angeht. Und damit begeistern sie den Nachwuchs, der hier Ensemblearbeit und Auftreten – im Herbst und in der Weihnachtszeit vielfach – kennenlernt.

Kaum sind die Sankt Martinsumzüge vorüber, heißt es adventliches Liedgut präsentieren. In der Matthäuskirche unweit der Messe, im Dom, in der Sankt Katharinenkirche an der Hauptwache, in der Griesheimer Alten Apotheke beim lebendigen Adventskalender, bei Seniorenfeiern und Kinderevents. „Ich bin wirklich begeistert, wie sich die Jugendlichen auf die Auftritte einlassen, schließlich werden vor den Weihnachtsferien auch viele Arbeiten geschrieben“, sagt Pfeiffer.

Zwei, drei Musikstücke werden in der Regel pro Auftritt gespielt, es können auch mal je nach Anlass mehr sein. Und es ist auch noch nicht Schluss: An Heiligabend, 24. Dezember, steigen die jungen Bläser auf den Altan der evangelischen Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg, wenn es direkt nach dem Großen Stadtgeläut heißt „Stille Nacht mit tausend Stimmen – Weihnachtsgebläse auf dem Römerberg“ von 17.35 bis 17.45 Uhr.

Nicht nur Tausende von Stimmen werden alles geben, auch das Blechbläserensemble. Für Stärkung sorgen dann auch Sunhild Pfeiffers Plätzchen und Pralinen. Die zu produzieren lässt sich die Musikdozentin nicht nehmen: „So viel Advent muss sein – auch in Sachen Schokolade.“ Und ihre Trüffelkreationen sollen wahrlich legendär sein.

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