Bettina Günther

Arbeitsgericht hat neue Präsidentin

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Von links: Bettina Günther nebst Ehegatten, Justizministerin Kühne-Hörmann (Mitte) und Hans-Jürgen Schäfer mit Ehefrau.

Frankfurt (red) – Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat Bettina Günther als neue Präsidentin des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main eingeführt. Sie folgt auf Hans-Jürgen Schäfer, der Ende letzten Jahres in den Ruhestand gegangen ist.

In ihrem Grußwort ging die Justizministerin auf die Bedeutung der Arbeitsgerichtsbarkeit ein: „Die Arbeitsgerichtsbarkeit steht selten im Fokus der Öffentlichkeit. Dies gilt umso mehr in Zeiten des konjunkturellen Aufschwungs. Dennoch ist die Arbeitsgerichtsbarkeit für das Funktionieren unserer Wirtschaft essenziell, denn sie stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessen im Arbeitsleben dar, ob Kündigungsschutz oder Auseinandersetzungen von Tarifparteien. Das Spektrum der Arbeitsgerichte geht vom Einzelfall bis hin zu Sachverhalten mit vielen tausenden Betroffenen, wenn es zum Beispiel um die Zulässigkeit von Streikmaßnahmen im Flug- oder Bahnverkehr geht“, sagte Eva Kühne-Hörmann.

An die neue Präsidentin des Arbeitsgerichts gerichtet, sagte die Justizministerin: „Sehr geehrte Frau Dr. Günther, Sie haben einen abwechslungsreichen und hochinteressanten beruflichen Werdegang hinter sich. Das berufliche Leben haben Sie von verschiedenen Seiten erlebt. Eine Berufsausbildung in der Wirtschaft, als Mitarbeiterin in einer Anwaltskanzlei, als Richterin am Arbeitsgericht und zuletzt im Ministerium der Justiz. Wo Sie tätig waren, haben Sie Spuren hinterlassen. Ihre Arbeit war stets von höchster Güte und juristischer Exzellenz. Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main gewinnt mit Ihnen nicht nur eine überaus fähige Juristin, sondern auch eine Powerfrau, die es stets verstanden hat, Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagte Eva Kühne-Hörmann.

Dem in den Ruhestand getretenen ehemaligen Präsidenten des Arbeitsgerichts Frankfurts, Hans-Jürgen Schäfer, dankte die Justizministerin für seine über vier Jahrzehnte im Öffentlichen Dienst. „Auch Sie, sehr geehrter Herr Schäfer, können auf eine lange und verdienstreiche berufliche Laufbahn zurückblicken. Die verschiedenen Stationen, angefangen beim Verwaltungsinspektor in der Bundesanstalt für Arbeit über die verschiedenen Stationen der Amts- und Arbeitsgerichtsbarkeit der hessischen Justiz haben Ihnen einen ganz bestimmten Blick auf das Arbeitsrecht und die verschiedenen Entwicklungen gegeben. Sie haben sich um die hessische Justiz verdient gemacht und können auf ein erfolgreiches berufliches Lebenswerk blicken“, sagte Kühne-Hörmann.

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