BKK-VBU informiert Unternehmen über „Brainfood im Business“

Zimt zündet den Turbo im Gehirn

Zahlreiche Unternehmer interessierten sich für das Thema „Brainfood im Business“. Foto: p

Fechenheim (red) – Kann man mit Nüssen und Gewürzen „Gehirn-Doping“ betreiben? Kann man damit die Konzentration fördern, Gedächtnislücken schließen und Stress genussvoll reduzieren? Diesen Fragen ging die Molekular- und Evolutionsbiologikerin Sabine Paul bei den „Main Time“ Unternehmer-News, einer Veranstaltungsreihe der in Fechenheim ansässigen Krankenkasse BKK-VBU, in der Klassikstadt nach.

Ihre Antwort lautete „Ja“. Paul erläuterte den zahlreich erschienenen Unternehmern mit ihrem informativen Vortrag „Brainfood im Business“, welche positive Auswirkungen Nahrungsmittel auf das menschliche Gehirn haben. .

Nach dem Motto „Flink. Köstlich. Effektiv.“ informierte Paul die mehr als 50 Gäste, welche Gehirnnahrung im Handumdrehen für mehr Nervenstärke und Leistungsfähigkeit sorgt. Darüber hinaus waren die Blitzhelfer, die sogenannten Booster, gefragt. Die steigern die Leistung schnell und punktgenau und bringen den Energiehaushalt langfristig auf ein höheres Niveau.

„Obst und Gemüse wirken direkt nach dem Verzehr auf das Oberstübchen, steigern somit die Gehirnleistung und sind gut gegen Stress. Während die Wirkstoffe Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin sich positiv auf Konzentration, Wachheit, Tatendrang und Gedächtnis auswirken, stehen Serotonin und Melatonin für Glücksgefühl, Motivation und guten Schlaf“, erklärte die Expertin. Zu den Nahrungskategorien, die die Gehirnleistung und Nervenstärke fördern, gehören unter anderem Nüsse, Fleisch, Fisch, Früchte, Gemüse und diverse Gewürze. Zucker sei dabei nicht hilfreich – er hat hingegen ein schlechteres Gedächtnis zur Folge, hieß es im Vortrag. Wichtig sei es, den Blutzucker konstant zu halten. „Wussten Sie, dass in einem Schokoriegel mehr als 70 Prozent Zucker stecken? In selbst gemachter Schokolade hingegen nur 20 bis 25 Prozent“, sagte Paul. Und wie köstlich das selbst hergestellte „Brainfood“ sein kann, erfuhren die Besucher anhand der von Dr. Paul mitgebrachten Leckereien.

Die Blitzhelfer finden auch über den Geruchssinn den Weg zum Emotionszentrum des Gehirns. Düfte in Form von Aromen und ätherischen Ölen helfen gegen Stress, Angst und stärken das Gedächtnis. „Den Turbo unter dem ,Brainfood’ zündet Zimt. Zimt macht das Gehirn schneller und konzentrierter und der Blutzuckeranstieg ist geringer. Ein besonderer und langfristiger Schutz gegen Stress ist die stimmungsaufhellende Pflanzenart Kurkuma, die darüber hinaus noch sehr wirksam für Konzentration und das Gedächtnis ist“, verriet die Referentin.

„Richtige Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Mit welchen Nahrungsmitteln man die Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern und den Stresslevel senken kann, sind hilfreiche Erkenntnisse, um den Akku schnell und lecker wieder aufzuladen. Unsere Gäste waren begeistert“, sagte Marketingmitarbeiter Jochen Hirchenhein von der BKK-VBU.

Wer mehr über „Gehirn-Doping“ erfahren möchte, kann dies in Sabine Pauls Buch nachlesen. Auf rund 200 Seiten nimmt die Frankfurter Molekular- und Evolutionsbiologin die Leser mit auf eine spannende Reise ins Land der Gewürze und ihrer Wirkung aufs Gehirn.

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