Wortgewandte Weisen

Bastian Bandt begeistert im Café „Cult fee“

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Liedermacher Bastian Bandt begeistert im Café „Cult fee“ mit poetischen und emotionsgeladenen Songs.

Fechenheim (sh) – Mit poetischer Wortgewandtheit verstand es Liedermacher Bastian Bandt im Café „Cult fee“ die Zuhörer zu faszinieren.

Die Aufs und Abs des Lebens hatte der aus der Uckermark stammende Musiker in mal leise, mal fetzige, mal bluesige und mal verspielte Melodien gepackt. Vom ersten bis zum letzten Akkord hatte Bandt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Café-Besucher. „Bei guter Livemusik fällt es mir schwer, sitzen zu bleiben“, sagte eine Besucherin, die sich stehend im Takt der Musik wiegte. Eine andere summte die Melodien mit, die sofort ins Ohr gingen. Mit humorvollen Anekdoten kündigte Bastian Bandt Song um Song an. Zum Beispiel gab es, bevor er ein temperamentvolles Liebeslied anstimmte, einen Seitenhieb auf den Werbeslogan einer Online-Partnervermittlung: „Sich alle elf Minuten zu verlieben, ist keine Leistung. Es gibt Abende, da schaffe ich das alle fünf Minuten.“ Bandts Songs nehmen mitunter überraschende Wendungen und sind sprachlich so versiert, dass man ja kein Wort verpassen möchte. Die Lieder stecken voller Emotionen und berühren die Seele, sind dabei aber niemals wehleidig.

Neben eigenen Stücken hatte Bandt auch von ihm übersetzte Lieder mitgebracht. Zum Beispiel von den Eels („Restraining Order Blues“), Mumford & Sons („Reminder“) und von Zaz. Ihr „Port Coton“ – eine Liebesgeschichte, die vor der Kulisse der atlantischen Felsformation „Port Coton“ spielt – wurde in Bandts Version zum „Siebenschneiderstein“ auf Rügen. Mehr zu Bastian Bandt gibt es unter www.bastian-bandt.de.

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