Versammlung des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine

Weihnachtsmarkt bleibt Thema

Der Vorstand des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine bei der Jahreshauptversammlung (von links): Marco Martins Ferreira, Jochen Böff, Christoph Scheich, Steffen Binder und Daniel De Marco. Foto: zjs

Fechenheim (zjs) – Zu seiner Jahreshauptversammlung hatte der Arbeitskreis Fechenheimer Vereine Anfang Februar in das Vereinsheim der Geflügelzüchter im Stadtteil geladen und viele Vertreter der fast 50 Vereine waren der Einladung gefolgt.

Der Erste Vorsitzende Christoph Scheich begrüßte die Anwesenden und freute sich, mitteilen zu können, dass der Arbeitskreis Fechenheimer Vereine nun offiziell im vergangenen Juli als Verein eingetragen wurde. Hauptaufgabe des Vereins ist die Organisation und Umsetzung von Festen im Stadtteil, die eine wichtige öffentlichkeitswirksame Wirkung darstellt. „Wir sind als Dachverband der Vereine gut aufgestellt, denn mit 200 Adressen von lokalen Institutionen bis hin zu Polizei, Fördern und dem Frankfurter Vereinsring haben wir ein passables Netzwerk aufgebaut“, zeigt sich der Vorsitzende überzeugt.

Das Top-Event im vergangenen Jahr sei zweifelsohne das Grüne-Soße-Festival gewesen, bei dem alle Stadtteile Frankfurts eingebunden waren und mit mehr als 1000 verkauften Portionen hätte man einen Stadtteilweltrekord verbuchen können.

Weiterer Höhepunkt im Jahr 2019 war das Fischerfest, das seinem Namen alle Ehre machte, denn es hätte nur geregnet. Trotzdem hätte man mehr als 3000 Besucher gezählt, was ein achtbarer Erfolg und dem hervorragenden Bühnenprogramm geschuldet sei.

Die beiden Veranstaltungen hätten auch das meiste Geld in die Vereinskasse gespült. „Das Grüne-Soße-Festival findet jedoch nur alle zwei Jahre statt, deswegen brauchen wir für dieses Jahr weitere gute Ideen für andere Veranstaltungen“, appellierte Scheich an die Vereinsvertreter.

Die Fechenheimer Rock- and Blues-Night sei ebenso vom Publikum angenommen worden wie die Fechenheimer Rocknacht im Oktober. Im Gespräch für dieses Jahr ist erstmals ein Fußballturnier im Rahmen eines Volksfests.

Ein eigenes Thema auf der Tagesordnung war der Weihnachtsmarkt, der fast vor dem Aus stand und nur durch die aktive Nachbarschaftshilfe am Leben erhalten werden konnte. Die Einnahmen decken die Kosten nicht, war das ernüchternde Fazit, obwohl viele Gäste von außerhalb dem kleinen, aber feinen dreitägigen Markt ein positives Zeugnis ausstellen. Man wolle verstärkt Firmen als Unterstützer gewinnen, jedoch auch weiter kommerzielle Anbieter ausschließen.

Mehr Manpower aus den Vereinen sei erforderlich, das gelte für den Auf- und Abbau ebenso wie für die täglichen Standbesetzungen in den Hütten und alles rund um die Bühne. „Wir wollen den Markt über die Grenze Fechenheims hinaus leuchten lassen“, rief der Vorsitzende des Anwesenden zu. Doch bis es soweit ist, sind definitiv noch einige Gespräch zu führen.

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