Schuljahrgang 1935/36 besucht Haigerloch

Miss Marple und ein Sonnenbrand

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Der Jahrgang 1935/36 genoss die Zeit in Haigerloch. Foto: p

Fechenheim (red) – In diesem Jahr führte der Ausflug des Fechenheimer Schuljahrgangs 1935/36 nach Haigerloch-Bad Imnau in Baden-Württemberg. Untergebracht war die Gruppe im Hotel Fürstenhof.

„Wir fühlten uns sehr wohl, da das Hotel direkt am Kurpark liegt“, berichten die Teilnehmer.

Nach der Ankunft und Zimmerverteilung gab es erst einmal Kaffee und Kuchen. Kurt Breitenbach, der die Reise jedes Jahr für die Klassenkameraden organisiert, gab einen kurzen Programmüberblick. Der Nachmittag war zur freien Verfügung.

Am nächsten Morgen fuhr die Gruppe nach dem Frühstück nach Haigerloch in Alraunes Sonn- und Feiertagsmuseum um die Ausstellung „Alraunes Grand Café – Textile Illusionen“ zu besichtigen. Die Textilkünstlerin Stefanie Alraune Siebert stellt dort menschengroße Kunst-Figuren aus Stoff aus, die in verschiedene Szenerien drapiert sind. „Am besten gefiel allen „Miss Marple“, die in einer erstaunlichen Echtheit dargestellt war“, heißt es von den Ausflüglern.

Nach dem Ausstellungsbesuch fuhr die Gruppe zum Landhaus Engel in Geislingen-Erlaheim, wo die Gäste ein tolles Ambiente mit Stuhl-Hussen und schön gedeckten Tischen erwartete. Von den Torten waren die Teilnehmer sehr begeistert und der Preis überraschte auch.

Den Abend verbrachte der Jahrgang – ebenso wie den Vorabend – gemeinsam in einem separaten Raum. Die Schulzeit und Alt Fechenheim wurden von Gerd Duch angesprochen, was zu einer regen Diskussion führte. Witzige Vorträge trugen zum Gelingen der Abende bei.

Am nächsten Tag besichtigten die Ausflügler das Schloss Haigerloch. Danach ging es wieder zum Hotel zurück, denn die Gruppe war für nachmittags im Café Theresia in der Nähe des Hotels angemeldet. „Die Einrichtung dieses kleinen Cafés ist ein einziges Sammelsurium – dekoriert mit alten und kuriosen Gegenständen, die auch käuflich zu erwerben waren“, berichtet der Jahrgang. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen, wurden im Garten noch Erfrischungsgetränke gereicht. „Der Wettergott hat den Schulkameraden so ein tolles Wetter geschickt, dass einige sogar einen kleinen Sonnbrand hatten“, heißt es von den Reisenden.

Den Abend verbrachte die Gruppe wieder gemeinsam. Die Schulkameraden dankten Kurt Breitenbach mit einem kleinen Geschenk für seine Vorbereitungen und sprachen sich dafür aus, nächstes Jahr wieder einen mehrtägigen Ausflug zu unternehmen. „Schade, dass die Zeit immer so schnell vergeht, denn schon am nächsten Morgen fuhren wir wieder nach Hause zurück“, sagen die Schulkameraden.

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