Gemeinsamkeiten entdecken

Schüler lernen jüdische Kultur kennen

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Arie Rosen berichtet in der Schule am Mainbogen vom jüdischen Schabbat-Ruhetag.

Fechenheim (red) – In der Schule am Mainbogen treffen viele Nationalitäten und deren Kulturen aufeinander. „Besonderen Wert legt die Schule auf ein respektvolles und friedliches Miteinander“, erklärt Schulleiterin Christine Georg.

Um dies fortwährend zu erhalten, werden die Schüler regelmäßig in Ihrem Verhalten sensibilisiert und an weniger bekannte Kulturen herangeführt. „Dieses Mal galt es, durch Bildung ein Zeichen gegen Antisemitismus und damit verbundene Vorurteile zu setzen“, sagt die Schulleiterin. Der Schule war es eine große Ehre, eine kulturelle Begegnung mit Arie Rosen aus Jerusalem zu erleben. Arie Rosen, Sohn der Bestsellerautorin Lea Fleischmann, bietet mit Erfolg Bildungsprojekte an Schulen in Deutschland an. Eine besondere Freude war es ihm, sein Projekt in Frankfurt vorzustellen, da er gebürtiger Frankfurter ist. Die Projekte dienen der Prävention von Antisemitismus und Förderung der Toleranz gegenüber anderen Religionen.

„Spannend war es für die jungen Teilnehmer, dass das Judentum mit dem Christentum und Islam gemeinsame Wurzeln und viele Gemeinsamkeiten hat“, sagt die Schulleiterin. Thema der Veranstaltung war der „Schabbat“-Ruhetag. Die Schüler sangen gemeinsam Lieder, aßen das von Rosen gesegnete Schabbat-Brot und durften im Anschluss alle vorgeführten Kultgegenstände betrachten, anfassen und Fragen dazu stellen.

„Diese außergewöhnliche Begegnung war für alle eine absolute Bereicherung. Viele Schüler gaben an in der Nachbereitung im Unterricht an, dass sie viel Neues über das Judentum gelernt hatten und dass sie äußerst überrascht über die Gemeinsamkeiten der Kulturen untereinander waren“, lautet das Fazit der Schule am Mainbogen.

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