Fechenheimer Gemeinden auf ökumenischer Radtour

Auf schattigen Pfaden durch den Wald

Ausflug per Pedale: 20 Teilnehmer genossen Landschaft, Wissenswertes und Kulinarisches bei der ökumenischen Radtour der Fechenheimer Gemeinden. Foto: p

Fechenheim (red) – Die Fechenheimer Kirchengemeinden hatten zur vierten ökumenischen Radtour eingeladen und freuten sich über den großen Zuspruch. 20 Fahrer machten sich bei angenehmen morgendlichen Temperaturen auf den Weg nach Heusenstamm.

Dort angekommen, erfuhr die Gruppe bei einer Führung mit dem Ehrenvorsitzenden des Balthasar-Neumann-Fördervereins, Herbert Margraf, Interessantes zur Geschichte der zwischen 1739 und 1741 erbauten Barockkirche. Der äußere Baustil der Kirche von Baumeister Johann Baltasar Neumann wurde bei elf anderen Gotteshäusern in nahezu gleicher Optik angewandt und so benötigte die Gruppe beim Betrachten von Fotos all dieser Gebäude mehrere Anläufe, um die Heusenstammer Kirche in der Auswahl zu finden. Auch im imposanten Innern gab es viel zu entdecken, vor allen Dingen die Malerei der Deckengewölbe wie auch der Hochaltar waren beeindruckend. Anschließend ging es auf meist schattigen Pfaden durch den Offenbacher und Frankfurter Stadtwald zur Mittagspause in der Theologischen Hochschule St. Georgen. Nach der Stärkung in der örtlichen Mensa hielt Pfarrer Patrick Irankunda von der katholischen Gemeinde St. Josef einen kurzen Vortrag über die Hochschule, in der er in den vergangenen Jahren promovierte. Er betonte das internationale Flair, da die Studenten aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen und somit die vielen Völker der einen Kirche erlebbar sind. Danach gab es noch einen Rundgang durch das Hörsaalgebäude, die Bibliothek, das Priesterwohnheim und die Kapelle.

Weiter ging es dann für die Radler durch die Oberräder Felder und über die Osthafenbrücke zum Kunstverein Familie Montez, wo man im Inneren bei angenehmen Temperaturen die aktuelle Ausstellung anschauen konnte sowie Gelegenheit zu einer Erfrischung und guten Gesprächen hatte. Den Abschluss bildete der Besuch des Wasserhäuschens an der Birsteiner Straße. Dort ließen die Ausflügler gemeinsam bei einem Absacker die wunderschöne Tour noch einmal nachwirken.

Bilder zu der Fahrt sind auf der Internetseite www.oekumene-radelt.blogdrive.eu zu sehen. Die Organisatoren waren mit der Resonanz sehr zufrieden und die positiven Rückmeldungen motivieren dazu, auch im kommenden Jahr wieder einen Rad-Ausflug anzubieten. Ideen dafür gibt es bereits.

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