Ortsbeirat 11 tagt am Montag im Riederwald

Projekt „Bespielbare Stadt“ auf der Tagesordnung

Die Grünen thematisieren in einem Antrag die Spielplätze im Ortsbezirk. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Der Ortsbeirat 11 – zuständig für Fechenheim, Seckbach und den Riederwald – tagt am Montag, 16. September, um 19. 30 Uhr im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist,.

Schäfflestraße 19. Alle Interessierten sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen.

Das Gremium wird über Anträge der Fraktionen diskutieren und abstimmen, ob diese auf den Weg zum Magistrat gebracht werden. Ein Antrag der Grünen hat den Radweg an der Straße Alt-Fechenheim auf Höhe der Hausnummer 68 im Blick. „Der Radweg in diesem Bereich wird regelmäßig von haltenden Kraftfahrzeugen zugeparkt“, heißt es von den Grünen. Die Autofahrer würden dort in der Regel zwar nur kurz halten, um im ansässigen Kiosk einzukaufen, blockieren dabei aber den Radweg und lassen auch sehr oft die Tür der Fahrerseite offenstehen, sodass Radfahrer und Fußgänger gezwungen seien, zu warten oder auf die Straße auszuweichen. Eine Haltemöglichkeit befände sich in unmittelbarer Nähe auf dem Kleedreieck, erklären die Grünen. Sie fordern in ihrem Antrag, in dem Bereich vor dem Kiosk Poller aufzustellen, damit dort keine Fahrzeuge mehr auf dem Radweg parken können.

Ebenfalls aus der Feder der Grünen stammt ein Antrag, das Konzept „Bespielbare Stadt“ in Fechenheim umzusetzen. Ziel des Konzepts ist, Treffpunkte und Spielmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu ermöglichen und damit den Stadtteil zu beleben. „Zudem könnte dadurch eine bessere Identifizierung der Menschen mit dem Stadtteil erreicht werden“, erhoffen sich die Grünen. Viele Kinderspielplätze im Ortsbezirk 11 seien in einem sanierungsbedürftigen Zustand, kritisieren die Antragsteller. Die „Bespielbare Stadt“ soll den Kindern eine eigenständige Mobilität im Stadtraum ermöglichen. Das Konzept sieht beispielsweise vor, für Kinder wichtige Orte durch ein Netz sicherer Wege zu verbinden, die zusätzlich durch Spielobjekte aufgewertet werden.

Von den Grünen ist außerdem ein Antrag, der die vorgesehene Sanierung der Industriestraßen des Frankfurter Ostens betrifft. Die Antragsteller möchten den Magistrat bitten, die Mehrkosten für helleren Asphalt zu ermitteln und den Einsatz dieses Materials zu berücksichtigen. „Die Verwendung von hellem Asphalt ist eine Maßnahme, um die Erwärmung in den Städten im Sommer zu reduzieren“, begründen die Grünen ihren Antrag und ergänzen: „Die Stadt Langen prüft gerade die Verwendung eines solchen Asphalts und bezieht sich dabei auf die Erfahrungen der Stadt Frankfurt, die hellen Asphalt bereits vor rund 19 Jahren in Alt-Eschersheim unterhalb der Maybachbrücke verwendet hat.“

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