Die Arbeiten an der Leitungsquerung Lahmeyerstraße laufen nach Plan

Neues zum Riederwaldtunnel

Die Spundwandarbeiten und Rohre zur Herstellung der Großbohrpfähle. Bei der Baumaßnahme werden zehn Meter hohe Lärmschutzwände zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt. Foto: Hessen Mobil/p

Riederwald (red) – Die Spundwände und Bohrpfahlwände nördlich der Gleise sind eingebracht. Gleiches gilt für die Bohrpfähle, die als Tiefgründung für die Gleisbrücke dienen.

Nachdem bereits ein Teil der Baugrube ausgehoben wurde, kann demnächst eine sogenannte Gleisbrücke eingehoben werden. Über diese Hilfskonstruktion kann der Stadtbahnverkehr dann ab Montag, 12. August, wieder planmäßig laufen. Im Schutze der Gleisbrücke können die Arbeiten an der Leitungsquerung ohne Behinderung des Stadtbahnverkehres weitergeführt werden.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) nutzt die aktuelle Sperrung der Gleistrasse zwischen den Haltestellen Schäfflestraße und Enkheim um Instandhaltungsarbeiten auszuführen. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Um die Ver- und Entsorgungsleitungen im Stadtteil Riederwald auch während des Tunnelbaues sicher betreiben zu können, müssen diese aus dem künftigen Baufeld herausgelegt werden. Zu diesem Zweck hat Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt und allen weiteren Leitungsbetreibern das Ver- und Entsorgungsnetz völlig neu organisiert. Künftig werden Leitungen nur noch an drei Stellen die Tunneltrasse kreuzen. Über diese Leitungsquerungen, auch Leitungsbrücken genannt, werden sämtliche Leitungen des Ver- und Entsorgungsnetzes geführt, die den Tunnel queren. Die Leitungsbrücke Lahmeyerstraße ist die letzte der herzustellenden Leitungsquerungen.

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