Jahreshauptversammlung

Freiwillige Feuerwehr: De Marco und Schulze bleiben im Amt

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Weiter an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Fechenheim: Daniel De Marco (Zweiter von rechts) und Jan Schulze (Zweiter von links), eingerahmt von Uwe Bunzel (links) und Dirk Rübesamen (rechts).

Fechenheim (sh) – Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fechenheim stand unter anderem die Wahl eines Wehrführers und seines Stellvertreters. Entsprechend voll war der Raum im Feuerwehrhaus Am Hennsee.

Der bisherige Wehrführer Daniel De Marco und Stellvertreter Jan Schulze kandidierten erneut und die Jahreshauptversammlung sprach dem eingespielten Team wieder ihr Vertrauen aus. Neben den Wehrführern stand zudem das Amt des Schriftführers zur Wahl. Auch dort gab es keinen Wechsel: Lisa Gärtner wurde wiedergewählt. Ebenso bleibt Bernhard Gärtner weiterhin passiver Beisitzer. Bei der turnusgemäßen Wahl eines neuen Kassenrevisors votierten die Mitglieder für Eryk Youlay. Zur Jahreshauptversammlung war prominenter Besuch erschienen. Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen und der Sachgebietsleiter der Freiwilligen Feuerwehren Uwe Bunzel hörten sich an, was die Fechenheimer Brandbekämpfer zu erzählen hatten. Aus dem umfassenden Bericht des alten und neuen Wehrführers Daniel De Marco ging die Vielfältigkeit der Aktionen der Wehr hervor. Nicht nur Brände, vollgelaufene Keller und Bombenfunde hielten die Einsatzkräfte auf Trab, auch zahlreiche Übungen, gemeinsame Ausflüge und Teilnahme an Sportwettbewerben standen auf dem Programm.

Auch über Wermutstropfen wurde bei der Jahreshauptversammlung gesprochen. So bedauerte De Marco das mangelnde Interesse von Kindern und Jugendlichen, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. „In dieser Hinsicht müssen wir Fahrt aufnehmen“, sagte der Wehrführer. Gut angenommen wurde im vergangenen Jahr die „Facebook Woche“, in der die Fechenheimer Wehr die Sozialen Medien bespielte. Gezielte Werbung für die Feuerwehr soll auch in diesem Jahr stattfinden, da passt es ganz gut, dass der Kreisfeuerwehrverband Frankfurt sein 150-jähriges Bestehen feiert. Aufgrund dieses Jubiläumsjahrs und der damit verbundenen Aktionen wird es 2019 bei der Freiwilligen Feuerwehr Fechenheim keinen Tag der offenen Tore geben.

Thematisiert wurde auch der geplante Neubau des Feuerwehrhauses an der Gründenseestraße, dort, wo derzeit der TSG-Parkplatz ist. Wie sich herausgestellt hat, verläuft unter dem zu bebauenden Grundstück eine Gasleitung. „Derzeit werden die Kosten für eine Verlegung der Leitung ermittelt“, sagte De Marco. Bereits seit 2003 kämpft die Fechenheimer Wehr für ein neues Feuerwehrhaus. Das alte ist aufgrund der Raumsituation nicht mehr zeitgemäß und auch die Parkplatzsituation Am Hennsee erschwert den Einsatzkräften oft das Ausrücken.

Außerdem benötigt die Freiwillige Feuerwehr dringend Ersatz für ein bereits 31 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug. Es ist nicht nur in die Jahre gekommen, es hat auch keinen eigenen Wassertank, sodass man sich am Einsatzort erst einmal um die Wasserversorgung kümmern muss, während Einsatzkräfte mit moderneren Löschfahrzeugen aufgrund des Wasservorrats direkt mit der Brandbekämpfung loslegen können. Zum Fuhrpark gehören neben diesem Löschfahrzeug noch ein weiteres Großfahrzeug sowie ein Mannschaftstransportwagen. Bezüglich des alten Löschgruppenfahrzeugs gibt es einen Hoffnungsschimmer: Geplant ist ein so genannter Ringtausch mit der Praunheimer Wehr. Von dort könnten die Fechenheimer ein Löschfahrzeug, Baujahr 2012 mit Wassertank, bekommen – vorausgesetzt, der Wagen erleidet keinen Schaden. „Sollte das Fahrzeug zum Beispiel durch einen Unfall kaputtgehen, wird es aus dem Fahrzeugpool der Stadt abgezogen und wir gehen leer aus“, erklärte De Marco. Also heißt es Daumen drücken, dass dem Auto nicht passiert.

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