Freundeskreis der Cassella-Pensionäre lässt es sich beim Kreppelkaffee gut gehen

Kreppel, Karneval und Kassenbericht

Das Odeon-Orchestrion sorgte beim Kreppelkaffee der Cassella-Pensionäre für gute Stimmung. Foto: p

Fechenheim (red) – Es ist Tradition des Freundeskreises, das Jahr mit Kreppeln, Karneval und dem notwendigen Kassenbericht zu eröffnen. Zunächst begrüßte dabei nun der Vorsitzende des Freundeskreises, Gerhard Dönges, die wieder zahlreich erschienenen Gäste.

Er erwähnte nicht ohne Stolz, dass der Kreis in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Wer hätte das gedacht, dass aus dieser aus der Not geborenen Idee ein solcher Erfolg werden würde! Er wies auch darauf hin, dass für die Mehrtagesfahrt im Sommer nach Oberwiesenthal im Erzgebirge noch Plätze frei seien.

Im Anschluss daran trug der Kassierer Gert Brachten den jährlichen Kassenbericht vor. Er freute sich, dass es in diesem Jahr einen Überschuss gab – im Gegensatz zu dem Vorjahr, wo das Ergebnis rot war.

Gert Brachten merkte an, dass er die Arbeit des Kassierers jetzt im 26. Jahr macht, die Arbeit in der vorigen Vereinigung der Cassella-Pensionäre eingeschlossen. Durch den Tod des Schriftführers hatte er außerdem noch Teile der Arbeit des Schriftführers übernommen. Er schloss seine Ausführungen damit, dass es an der Zeit wäre, diese Ämter an einen Jüngeren abzugeben.

Wurstsorten als Dankeschön

Gerhard Dönges bedankte sich bei Gert Brachten für dessen Arbeit mit einem großen Presssack, vergas aber auch nicht die Kassenprüfer, die zum Dank eine frischgeräucherte Salami erhielten.

Nach diesen „nackten“ Berichten und Zahlen spielte dann wie im Vorjahr das Odeon-Orchestrion unter der Leitung von Reinhold Melzer Melodien aus den 50er-Jahren, also aus „unserer“ Zeit, wie man anmerkte.

Es fiel kaum auf, dass die Musiker nur zu zweit waren. Der Schlagzeuger war in Urlaub, sodass man sich begnügte mit Akkordeon und Kontrabass. Für die heitere Note sorgte dann die Akkordeonspielerin,

Monika Maurer, mit einigen gekonnt vorgetragenen hessischen Gedichten und Geschichten.

Natürlich fehlten auch in diesem Jahr zwei heitere Vorträge von Johanna Sittler nicht, deren Vorrat an lustigen Beiträgen schier unerschöpflich ist. Wie im Vorjahr blieb auch dieses Mal kein einziger Kreppel übrig: Ein Zeichen dafür, dass sie wieder sehr lecker waren. Rundum also ein gelungenes Kreppelkaffee bei den Cassella-Pensionären.

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