Konzert des Posaunenchors der Johannisgemeinde in Fechenheim

Musikerlebnis der Extraklasse

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Der Posaunenchor der Johannisgemeinde begeisterte mit seiner musikalischen Zeitreise in der Melanchthonkirche. Foto: eis

Fechenheim (eis) – Schon seit vielen Jahren gastiert der Posaunenchor der Johannisgemeinde in Bornheim im Herbst in der evangelischen Melanchthonkirche in Fechenheim. So lange schon, dass selbst der Leiter Manfred Beutel nicht mehr sagen konnte, wie lange genau.

Zumeist fand das Konzert noch etwas später im Jahr statt, aber so schien die spätsommerliche Sonne noch sehr schön durch die bunten Kirchenfenster als Pfarrer Arne Zick von der evangelischen Gemeinde Fechenheim die Musiker und die Konzertbesucher sehr herzlich begrüßte und ihnen einen schönen Konzertabend wünschte. Dieser wurde den Besuchern auch geboten, denn der Johannis-Posaunenchor nahm das Publikum mit auf eine Reise mit „Musik aus vier Jahrhunderten“. Wie gewohnt wurde dabei wieder eine enorme stilistische Bandbreite abgedeckt: Von Johann Sebastian Bach bis zu dem kürzlich erst 70 Jahre alt gewordenen Peter Maffay. Dessen Stück „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus seinem musikalischen Märchen „Tabaluga“ zählt inzwischen schon selbst zu den Klassikern. Eine Abwechslung für die Zuhörer bot in diesem Jahr auch die Unterstützung des Posaunenchors durch die Kirchenorgel bei einigen Stücken.

Wie schon im Vorjahr spielte auch der junge Lukas Lehwalder gemeinsam mit seinem Großvater ein Stück auf der Posaune. Später steuerte er von der Empore eine weitere Komposition gemeinsam mit der Orgel bei.

Neben geistlicher Musik älteren und neueren Datums verschiedenster Komponisten, durfte auch in diesem Jahr ein Ausflug in die Welt der Filmmusik nicht fehlen. Auszüge aus den Soundtracks von John Williams zu „Harry Potter“, James Horner zu „Braveheart“ und Hans Zimmer zu „Fluch der Karibik“ brachten den Bläsern viel Beifall. Den Abschluss des Konzerts bildeten zwei Stücke der „Comedian Harmonists“, der „ersten gecasteten Boyband“, wie es in der Ankündigung hieß. „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Ein Freund, ein guter Freund“ ließen die Füße der Konzertbesucher mitwippen.

Nach kräftigem Beifall bot der Posaunenchor dann noch eine Zugabe: Das „Abendlied“, besser bekannt als „Der Mond ist aufgegangen“ bildete einen stimmungsvollen Ausklang der Konzerts.

Manfred Beutel zeigte sich über die Gelegenheit, das Konzertprogramm nicht nur in der eigenen Gemeinde aufzuführen, sondern auch in Fechenheim, sehr froh. Denn so lohnten sich die ausführlichen Proben, die in diesem Jahr in der Burgenstadt Schlitz stattgefunden hatten, noch mehr. Auch den Konzertbesuchern hatte der Abend sehr gut gefallen. Eine Zuschauerin fasste ihre Begeisterung kurz mit den Worten zusammen: „Es war ein Erlebnis!“

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