Ortsbeirat 11

Grüne: Mehr Sicherheit an Carl-Ulrich-Brücke

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An der nördlichen Rampe der Carl-Ulrich-Brücke wird der Radweg auf die Fahrbahn geführt. Zu gefährlich, finden die Grünen.

Fechenheim (sh) – Der Ortsbeirat 11, zuständig für Fechenheim, Seckbach und den Riederwald, tagt am Montag, 13. Mai, um 19. 30 Uhr im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist, Schäfflestraße 19 im Riederwald. Die Sitzung ist öffentlich.

Interessierte sind eingeladen, in der Bürgerfragestunde ihre Anliegen, die den Ortsbeirat betreffen, vorzutragen. Zudem können die Bürger dabei sein, wenn das Gremium über Anträge der Fraktionen diskutiert und abstimmt, ob diese auf den Weg zum Magistrat gebracht werden. Die Fraktion der Grünen sorgt sich um die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger, die die Carl-Ulrich-Brücke nach Offenbach überqueren. Dort wird auf der nördlichen Rampe der Fahrradverkehr auf die Fahrbahn geleitet. Eine Anhaltemöglichkeit für Radfahrer besteht dort nicht. Die geringe Fahrbahnbreite, hohes Verkehrsaufkommen und zu schnelle Autofahrer stellen eine Bedrohung für die Radfahrer dar, heißt es von den Grünen. Selbst Begegnungen von Fußgängern seien bei starkem Autoverkehr auf der nördlichen Rampe kaum gefahrlos möglich, monieren die Grünen. Sie möchten mit ihrem Antrag beim Magistrat auf die Erarbeitung und Umsetzung einer Lösung drängen, die mehr Sicherheit gewährt.

Außerdem möchten die Grünen per Antrag wissen, welche Schritte der Magistrat in Sachen Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Fechenheim, Starkenburger Straße, und dem Isenburger Schloss in Offenbach bereits unternommen hat. Eine solche Verbindung hatte die Stadt Offenbach angeregt. Nach Auffassung der Grünen, könnte diese Brücke für Fußgänger und Radfahrer eine Alternative zur Carl-Ulrich-Brücke sein.

Darüber hinaus möchten die Grünen, dass eine Machbarkeitsstudie für eine schienengebundene Verbindung der Stadtteile Seckbach, Riederwald, Fechenheim-Nord, Fechenheim-Süd, der Gewerbegebiete Seckbach, Fechenheim-Nord, Carl-Benz-Straße untereinander und mit Offenbach erstellt wird.

Die CDU-Fraktion hat einen Antrag für ein absolutes Halteverbot Am Hennsee/Baumertstraße formuliert. Dort gilt bisher ein eingeschränktes Halteverbot, doch dieses reicht nach Auffassung der Christdemokraten nicht. Immer wieder würden dort Fahrzeuge verkehrswidrig parken und die ohnehin schon enge Straße würde dadurch noch mehr zu einem „Nadelöhr“. Ein absolutes Halteverbot soll Abhilfe schaffen.

Die CDU möchte zudem vom Magistrat wissen, wieso es nicht möglich sei, nördlich der Kreuzung über die Cassellastraße/Orber Straße einen Fußgängerüberweg einzurichten, um den Schülern, die die Freie Christliche Schule besuchen, Schutz zu gewährleisten.

Aus der Feder der CDU stammt auch ein Antrag zum Aufstellen von Pollern auf dem Gehweg der Gründenseestraße 15-19, um dort verkehrswidriges Parken zu verhindern. Des Weiteren wünschen sich die Christdemokraten Poller auf der Sperrfläche Fachfeldstraße/Schießhüttenstraße. Dort werde ebenfalls ordnungswidrig geparkt, heißt es von der CDU.

Die SPD-Fraktion will sich für legalisiertes Parken auf dem Gehweg an der Straße An der Seehecke einsetzen, wo dies gefahrlos möglich ist. „Die Gehwege sind breit genug, um dort das Parken zu erlauben“, heißt es von den Sozialdemokraten.

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