Frankfurter Gründerzentrum feiert Sommer-Grillfest

Gründung braucht Raum

Eine Runde Tischfußball geht immer: Teilnehmer des Grillfestes haben Spaß am Kicker. Foto: zjs

Fechenheim (zjs) – Eingebettet zwischen dem Baumarkt Bauhaus und dem Supermarkt Lidl auf der Hanauer Landstraße 521 stadteinwärts befindet sich das Frankfurter Gründerzentrum.

Dafür zuständig ist die Wirtschaftsförderung Frankfurt, deren Geschäftsführer Oliver Schwebel die Gäste im Hof des Anwesens zum Sommer-Grillfest begrüßte und gleichzeitig den Wirtschaftsdezernenten Markus Frank entschuldigte.

Im Gründerzentrum sind gegenwärtig 28 Firmen auf 1800 Quadratmetern untergebracht, die weitere Fläche im Haus steht für die Vermarktung der Immobilie zur Verfügung. „Die Stadt Frankfurt freut sich, dass bei mehr als 120.000 Quadratmetern Bürofläche in der City extra ausgewiesene Flächen für Gründer und Start-Ups vorgehalten werden, denn Gründung braucht Raum“, betonte Schwebel. Und die Nachfrage sei so hoch, dass inzwischen zehn Firmen auf der Warteliste stehen. Explizit bedankte sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung bei den Partnern wie dem Regionalverband, der Handwerkskammer Rhein-Main und der Arbeitsagentur, mit denen die Zusammenarbeit und der Austausch hervorragend funktionieren würde.

Die Arbeitsbedingungen im Gründerzentrum sind auf die jungen Unternehmen abgestimmt. Das reicht von der verfügbaren Fläche mit entsprechender Infrastruktur bis hin zu Mietverträgen von zwölf Monaten Laufzeit. Hinzu kämen noch sogenannte Co-Working-Arbeitsplätze, bei denen ein voll eingerichteter Schreibtischarbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Der Nutzer kann das Internet und Gemeinschaftsräume verwenden sowie Besprechungsräume und Parkplatz kostengünstig hinzubuchen. Großen Wert legt die Wirtschaftsförderung Frankfurt auf den Dreiklang Räume, Finanzierung, Beratung, damit die Unternehmen nicht „ins kalte Wasser“ springen müssen. „Wichtig ist auch der Kontakt der Firmen untereinander, weswegen dem Netzwerkabend eine hohe Bedeutung zukommt“, sagte der Projektmanager des Kompetenzzentrums Existenzgründungen Nicolas Traut. Deshalb bestand bei der Zusammenkunft auch Gelegenheit, dass sich Firmen in kurzen Referaten vorstellen konnten. Beim Sommer-Grillfest waren das Spearad Marketing, Southdrinks und die Reinigungsfirma Glanzschein, die es ins Finale des hessischen Gründerpreises geschafft hat.

Neben Tischfußball und Leckereien vom Grill kamen junge Unternehmer und „alte Hasen“ in lockerer Atmosphäre ins Gespräch. Infos zum Gründerzentrum gibt es im Internet unter www.frankfurt-business.net und per E-Mail an startup@frankfurt-business.net.

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