Tolle Prunksitzung der „Hemdeklunkis“   in der TSG-Halle zum 44-jährigen Vereinsbestehen

Großes Kino und kleine Fri edensbotschafter

Miteinander geht es besser: Die „Zappolinis“, die Kindergarde der „Hemdeklunkis“ wünschen sich Frieden. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Seit „viermal elf“ Jahren gibt es den Fechenheimer Karneval-Club „Die Hemdeklunkis“. Anlässlich dieses närrischen Geburtstags hatten die „Klunkis“ ein Programm der Extraklasse auf die Bühne gebracht, das jede Menge Spaß bereithielt.

Hoheitsvoll war schon der Einzug der „Klunki“-Familie zu Beginn der Veranstaltung, denn die Fechenheimer Narren wurden begleitet vom frisch inthronisierten Frankfurter Prinzenpaar Pascal I. und Selina I. Der Rat der Tollitäten aus dem Prinzlichen Haus der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) lautete: „Bleibt schön sauber!“

Gesagt, getan: Nach einem sauberen Rückblick auf die vergangenen 44 Jahre von Sitzungspräsident Thomas Ruf fegten auch schon die „Zappolinis“ – die Kindergarde der „Hemdeklunkis“ – mit einer Friedensbotschaft über die Bühne. Musik, die sich gewaschen hatte, brachte danach die TSG-Halle zum Beben: Die „Icebreakers“ aus Offenbach räumten wild kostümiert mit jeder Menge Schlagwerk und Blechbläsern ab.

Der Fechemer Fischer, alias Reinhold Becker, spießte als Protokoller wieder Missstände auf – ihm geht bereits seit närrischen 22 Jahren „de Hut hoch“, wie es im Kehrvers seiner Dauerbrenner-Hymne heißt. Zur Feier des Tages gab es unter anderem auch noch ein Wiederhören mit dem „Langgass’-Song“.

Die „Zappolinis“ eroberten mit einem Marsch die Herzen der Zuschauer, bevor Hänschen Preissl in die Bütt stieg und mit seiner unnachahmlichen „Babbelschnut“ als Rentner Arschibald Nudelhuber die Lachmuskeln strapazierte.

Aus Bornheim war die Showtanz-Garde der Käwwern zu Gast, die mit ihrer Interpretation von „Sister Act“ und „Flashdance“ für Begeisterungsstürme sorgte. Thematisch blieb man gleich beim Film: Die Sketch-Gruppe der „Hemdeklunkis“ hatte sich eine Pantomime-Nummer zu einem Kinobesuch einfallen lassen, die allein aufgrund von Maske und Mimik der Darsteller mindestens einen Oscar verdient hätte.

Einen weiteren Gastbeitrag lieferten Holger und Mike aus dem Gallus und aus Rödelheim, die sich als Adam und Eva zofften. Die „Hemdeklunki“-Vortragende Regina Schiecke plauderte hingegen aus ihrem drögen Berufsleben – sie freut sich auf die Rente. Mit einer atemberaubenden Burlesque- und Charleston-Darbietung trieb die Damengarde der „Klunkis“ den Blutdruck in die Höhe. Und fetzig ging es gleich weiter, als sich das Mutter-Tochter-Gespann Irene und Sabrina Jekel in der Bütt über den Kreuzfahrt-Urlaub ausließ.

Die „Klunkiperlen“ entführten mit ihrem Showtanz in das Römische Reich, Sängerin Friederike in die Welt des Schlagers und Chansons. Den krönenden Abschluss gab das Männerballett „Fantastics“, das zu „It’s raining men“ die Schirme aufspannte. Aber ein Verehrer mit Rose schaffte es trotzdem zur Bühne.

Es gibt noch Karten für die Damensitzung der „Hemdeklunkis“ am 1. März in den Räumen des Kaninchenzuchtvereins, Pfortenstraße 76z. Neben den Größen des Vereins wird der Travestie-Künstler Tarabas van Luk auftreten. Karten gibt es bei Papermoon, Alt-Fechenheim 123, und bei Peter Schack, Z 069 415625.

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