Ortsbeirat 11 tagt am Montag

Gremium befasst sich mit Haenischschule

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Die Fraktionen der Linken und der FDP im Ortsbeirat kritisieren in ihren Anträgen, dass sich der Bau eines Erweiterungsgebäudes für die Konrad-Haenisch-Schule verzögert.

Fechenheim (sh) – Der Ortsbeirat 11 – zuständig für Fechenheim, Seckbach und den Riederwald – tagt am Montag, 25. März, um 19. 30 Uhr im Festsaal der Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279 in Seckbach.

Zur Sitzung sind Stadträtin Daniela Birkenfeld (CDU) sowie Vertreter des Jugend- und Sozialamts eingeladen, die die Satzung über die Bildung von Sozialbezirken und die Bestellung von Sozialbezirksvorstehern vorstellen werden. Des Weiteren berichten Vertreter des Grünflächenamts über die Sanierungen des Spielplatzes Wächtersbacher Straße sowie des Bolzplatzes Birsteiner Straße. Im Anschluss an die Bürgerfragestunde wird das Gremium über eine Reihe von Anträgen diskutieren und abstimmen, ob diese auf den Weg zum Magistrat gebracht werden.

Sowohl Die Linke als auch die FDP haben in ihren Anträgen den dringend erforderlichen Erweiterungsbau der Konrad-Haenisch-Schule im Blick. Laut Informationen der Linken verzögere sich der Bau des Erweiterungsgebäudes, da eine Trafonanlage der Mainova versetzt werden müsse. Der Sachverhalt sei laut der Linkspartei jedoch schon seit Jahren bekannt. Eigentlich sollte in diesem Jahr schon der erste Bauabschnitt an der Schule vollendet sein. „Bei der Schulgemeinde verfestigt sich der Eindruck, dass bei Erweiterungen der Schulen im Frankfurter Osten nicht mit der nötigen Verbindlichkeit gearbeitet wird“, heißt es von Die Linke. In ihrem Antrag wollen sie vom Magistrat wissen, wann die Bauarbeiten nun beginnen. Die FDP geht einen Schritt weiter und fordert in ihrem Antrag den Magistrat direkt auf, die Arbeiten zum Erweiterungsbau ohne Verzögerungen aufzunehmen und die getroffenen Zusagen einzuhalten.

"Aldi-Weg"

Die SPD hat einen Antrag für die Erstellung eines Bebauungsplans für den „Aldi-Weg“ zwischen dem Ende der Konstanzer Straße und der Friedrich-Porsche-Straße formuliert. Auf diese Weise will die Fraktion bewirken, dass ein Planungsrecht zum Bau eines dortigen Fuß- und Radwegs hergestellt wird. Thematisiert wird auch die Baustelle an der Gründenseestraße. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will an dieser Stelle arbeiten, doch seit einem Bombenfund im November 2018 steht die Baustelle still, da der Verdacht auf weitere Kampfmittel im Erdreich besteht. Die CDU will mittels Antrag den Magistrat fragen, ob dieser wisse, dass sich die Straße in einem nicht verkehrssicheren Zustand befindet.

Die Grünen setzen sich in einem Antrag für ein Halteverbot im südöstlichen Bereich der Carl-Benz-Straße ein. So soll Fußgängern und Radfahrern, die dort die Straße überqueren, eine bessere Einsicht in die Straße ermöglicht werden. Ebenfalls aus der Feder der Grünen stammt ein Antrag zur Fahrtstrecke der Straßenbahnlinie 12. Diese soll nach Ansicht der Ökopartei ganztägig bis zur Schießhüttenstraße fahren und nicht mehr nur bis zur Hugo-Junkers-Straße beziehungsweise Eissporthalle. Außerdem fordern die Grünen in einem anderen Antrag eine Verdichtung des Takts der Buslinie 551.

Die CDU fordert in ihrem Antrag den Magistrat auf, die rund 20 Zentimeter hohe Fahrbahnaufwölbung auf der Konstanzer Straße vor der Bushaltestelle Bodenseestraße zu beseitigen. „Diese stellt eine konkrete Gefährdung für Radfahrer und motorisierte Zweiradfahrer dar“, argumentieren die Christdemokraten. Die BFF möchte mittels Antrag erreichen, dass das Areal der Verkehrsinsel um das Restaurant „Mainkur-Stuben“, Hanauer Landstraße 563, gestalterisch aufgewertet und begrünt wird.

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