Heimat- und Geschichtsverein feiert 40-jähriges Bestehen

Von der Geschichte lernen

Rührig: Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Fechenheim in der Ausstellung zum 40-jährigen Vereinsbestehen im Saal des Mainbörnchens. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Zum Fischerfest präsentierte der Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim Bilder und Ausstellungsstücke zum Thema „40 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim“.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung gab es eine Feierstunde anlässlich des runden Geburtstags des 1979 gegründeten Vereins.

„Der Verein kann zu Recht stolz auf sich sein“, sagte Ortsvorsteher Werner Skrypalle (SPD), der zur Feierstunde die Grüße des Ortsbeirats übermittelte. „Wir müssen aus der Geschichte lernen – das ist heute wichtiger denn je“, betonte der Ortsvorsteher, bevor der Vorsitzende Hermann Altpaß die zurückliegenden 40 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren ließ. Bei der Fülle an wichtigen Ereignissen war ihm die Auswahl an Höhepunkten schwergefallen. Der Rückblick auf die Reihe von Ausstellungen mit Themenschwerpunkten wie Fränkisches Fachwerk, Schmiedehandwerk, Spielzeug und Fechenheimer Schulen, seiner Aufdeckung eines bandkeramischen Dorfs auf dem heutigen Siemens-Gelände, dem Einrichten des Tante-Emma-Ladens auf der „Langgass’“, der es sogar ins Fernsehen schaffte, bis zu Berichten über Ausflüge und Buchveröffentlichungen zeigte nur einen Teil der Bandbreite des Vereins. In 40 Jahren kommt so einiges zusammen.

Das Computerzeitalter macht auch vor einem Geschichtsverein nicht Halt. Im Internet ist der Verein unter www.heimat-und-geschichtsverein-fechenheim.de zu finden. „Der Computer wird stetig erweitert. Derzeit sind mehr als 200.000 Dateien im Computerarchiv“, sagte Altpaß.

Zur Feier des Tages wurde Helga Quick für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, bevor die geladenen Gäste schon einen Blick auf die Ausstellung „40 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim“ werfen durften.

Die aktuelle Ausstellung zum 40-jährigen Vereinsbestehen ist noch am 15., 22. und 29. September jeweils von 15 bis 18 Uhr im Saal des Mainbörnchens, Burglehen 7, zu sehen.

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