Workshop-Chor probt für das Konzert „Swinging Christmas“

Gesang auf Engelsflügeln

Chorleiter Martin Höllenriegel gibt den Einsatz. Der Workshop-Chor probt fleißig für „Swinging Christmas“. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Arwen reicht noch einmal schnell die Dose mit den selbst gebackenen Plätzchen rum, dann ist die Pause auch schon vorbei und die Chorprobe in der Glaubenskirche geht weiter.

„Singt die Melodie mal auf ,du-ba’, bei jedem ,du’ geht ihr leicht in die Knie und mit dem ,ba’ kommt ihr strahlend wieder nach oben“, leitet Martin Höllenriegel den Engelschor an. Die sangesfreudigen Frauen und Männer lassen sich gerne darauf ein – so macht es Spaß, Melodien zu lernen. An zwei Wochenenden übt der Workshop-Chor die Lieder für das Konzert „Swinging Christmas“. Am Freitag, 13. Dezember, wird der Chor mit Band sowie weiteren Interpreten um 19 Uhr bei „Angels in Concert“ in der Melanchthonkirche, Pfortenstraße 4, zu hören sein. Seit 2011 gibt es die Veranstaltung „Swinging Christmas“ in Fechenheim. Das vorweihnachtliche Konzert steht immer unter einem Motto. Da gab es schon „Konsum und Weihnachten“ oder „Lateinamerikanische Weihnachten“. Dieses Jahr sind „Engel“ an der Reihe. Der Workshop-Chor probt die mehrstimmigen Arrangements von Songs wie „Angels“ von Robbie Williams oder „There must be an Angel“ von den Eurythmics an zwei Wochenenden. Einen Tag vor der Aufführung steht die Probe mit der Band, die die Gruppe begleitet, auf dem Programm. „Ziel des Projekts ist es, mit dem Konzert ein selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk zu präsentieren. In dem Begriff ,Präsentation’ steckt ja schon das Wort ,Präsent’ drin“, erklärt Kirchenmusiker Martin Höllenriegel, der die musikalische Leitung des Konzerts innehat.

Viele Teilnehmer des Chorprojekts kennen sich bereits aus den Vorjahren, aber auch neue Gesichter sind dabei. Über das gemeinsame Musizieren findet man schnell zusammen.

Neben dem Swinging-Christmas-Workshop-Chor sind am 13. Dezember unter anderem der Heartchor Frankfurt zu hören sowie Uwe Hild aus Fechenheim, der zusammen mit der Harfenistin Petra Kleine-Huxel meditative Lieder anstimmen wird. Außerdem ist Giuseppe Fornaci dabei. „Er hat eine wunderschöne Pop-Stimme. Ich bezeichne ihn als den Frankfurter John Legend“, schwärmt Höllenriegel. Ganz viel Mut zeigt die zehn Jahre alte Arwen Hoffmann, die einen Solo-Part übernehmen und sich in die Herzen der Zuhörer singen wird.

Üben, üben, üben gehört dazu, damit Sopran, zweiter Sopran, Alt und Männerstimmen sitzen. Von Höllenriegel gab es dafür schon vor Probenbeginn Tonaufnahmen in den einzelnen Stimmlagen, damit auch zu Hause weitergelernt werden kann. „Einige Stücke wollen wir auswendig singen“, sagt der Chorleiter. Also ist auch Textlernen angesagt. Und wenn es in der Probe mal zwischendrin klemmt, wird sich ein wenig sportlich betätigt. „Ihr lieben Engel, wo sind denn eure Flügel? Breitet mal eure Arme ganz befreit aus und schwingt euch damit hoch in die Luft“, ermuntert Höllenriegel. Und plötzlich klappt es auch mit den hohen Tönen.

Der Eintritt zu „Swinging Christmas“ ist frei. Spenden sind erbeten.

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