Für eine saubere Grünanlage

CDU räumt im Ostpark auf

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Vertreter der CDU-Fraktionen und Freiwillige räumen im Ostpark auf. Mit dabei unter anderem Benjamin Wiewiorra (Mitte), Bodo Pfaff-Greifenhagen (Zweiter von rechts) und Bundestagsmitglied Bettina M. Wiesmann (rechts).

Ostend (zjs) – Während am vergangnen Sonntagnachmittag die Schreie der Besucher vom Volksfest Dippemess bis in den Ostpark hallen, werden dort am Eingang Greifer und Tüten der städtischen Entsorgungsfirma FES ausgehändigt.

Viele waren dem Aufruf der CDU-Fraktionen der Ortsbeiräte 3, 4 und 11 gefolgt und halfen mit, den Müll im Ostpark zu entsorgen. Vom Ortsbeirat 11 aus Fechenheim ist Benjamin Wiewiorra gekommen, der gerne hilft, dem Müll den Garaus zu machen, denn gerade nach schönen Tagen stapelt sich der Unrat der Grillfans. „Das ist der Grund, warum im Heinrich-Kraft-Park das Grillen verboten wurde“, erklärt er. Genau wie er verstehen die Teilnehmer der Aktion nicht, weshalb die Grillfans ihren Müll nicht dort entsorgen, wo er hingehört oder mitnehmen und in die heimische Tonne werfen. CDU-Mann Bodo Pfaff-Greifenhagen vom Ortsbeirat 4 kennt das Problem, denn er ist oft im Ostpark mit seinem Hund unterwegs und ärgert sich immer wieder über die Ignoranz der Parkbesucher.

„Nach dem Wegfall der Grillflächen in Fechenheim geht es nur noch am Lohrberg und im Ostpark, doch die Leute verstehen einfach nicht, was sie mit ihren Müllhinterlassenschaften anrichten“, sagt der Politiker. Nicht nur der Wind treibt Papier und Verpackungsmaterial durch die Grünanlage, auch die Rabenkrähen machen sich über die Essensreste her und verteilen sie im Park. Dann machen sich die Vierbeiner darüber her, was ihnen allerdings auch nicht unbedingt wegen der Knochen und Gewürze bekommt.

„Niemand hat etwas dagegen, wenn im Ostpark auf der gerade vergrößerten Fläche gegrillt wird, doch es ist nicht zu viel verlangt, wenn die Verursacher ihren Müll auch wieder entsorgen?“, sagt Stadtverordneter Thomas Dürbeck. Die Stadt habe eine sechsstellige Summe in die Erhaltung und den Ausbau der Grünflächen investiert, dann könne es nicht Aufgabe der FES sein, den Unrat der Grillfans von den Rasenflächen und Wegen aufzulesen. Obwohl man nicht für Kontrollen sei, schienen diese längerfristig unumgänglich, denn der große Ansturm zur warmen Jahreszeit stehe noch bevor.

Die Müllmenge an diesem Nachmittag hielt sich im Rahmen, was aber möglicherweise an der kühlen Witterung lag, die lockte nicht viele Grillfans nach draußen. Auf jeden Fall wollen sich die Christdemokraten auf ihrer kommenden offenen Sitzung am 2. Mai im Bürgerhaus Bornheim mit dem umweltpolitischen Sprecher der CDU-Römerfraktion Robert Lange verständigen, welche Möglichkeiten es gibt, die Grünflächen in Frankfurt noch besser schützen zu können.

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