Ortsbeirat tagt 

Rechtsabbieger-Radweg in Fechenheim soll mehr Sicherheit bringen

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Die Lokalpolitiker wollen einen Rechtsabbieger-Radweg in die Dieburger Straße beantragen und fordern zudem, dass der Geradeaus-Radweg an der Einmündung farblich markiert wird.

Der Ortsbeirat 11 (zuständig für Fechenheim, Seckbach und den Riederwald) tagt am Montag, 16. März 2020, um 19. 30 Uhr in der Cafeteria des Hufeland-Hauses, Wilhelmshöher Straße 34 in Seckbach.

Fechenheim – Alle Interessierten sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen. Das Gremium wird nach der allgemeinen Bürgerfragestunde über Anträge der Fraktionen diskutieren und abstimmen, ob diese auf den Weg zum Magistrat gebracht werden.

Ein gemeinsamer Antrag von SPD, CDU, FDP, Grüne und Linke befasst sich mit der Radwegverbindung an der Einmündung Carl-Benz-Straße/Dieburger Straße. Dort werde häufig beobachtet, wie aus Richtung Offenbach kommende Radfahrer nicht bis zur Einmündung Dieburger Straße vorfahren, sondern über den Gehweg abkürzen. Die Fraktionen finden dies aus zwei Gründen gefährlich: Um auf dem Gehweg weiterfahren zu können, müssten die Radfahrer kurz anhalten und das Fahrrad über die Bordsteinkante heben. Aufgrund der Fahrbahnbreite könnten hinter den Radlern befindliche Autofahrer nicht vorbeifahren und müssten ebenfalls anhalten. Dies würde unnötig Auffahrkollisionen provozieren, erklären die Fraktionen. Des Weiteren sei der Gehweg durch ein kleines Wäldchen schlecht einsehbar, wodurch die Radfahrer sich und die Fußgänger gefährden würden. Aus diesem Grund möchten die Fraktionen, dass ein Rechtsabbieger-Radweg in die Dieburger Straße eingerichtet wird und dass der Radweg Carl-Benz-Straße/Dieburger Straße an der Einmündung farblich markiert wird.

Frankfurt Fechenheim: Verschiedene Antrage für den Magistrat

Die SPD will mittels Antrag vom Magistrat wissen, ob im Fall eines Dieselfahrverbots an der Straße Am Erlenbruch Ausnahmen für Anwohner, Handwerker und Lieferanten in den Stadtteilen Riederwald, Fechenheim und Seckbach gelten werden.

Die CDU hat einen Antrag formuliert, den im Gewerbegebiet an der Ferdinand-Porsche-Straße übernachtenden Lkw-Fahrern Möglichkeiten zur Verrichtung ihrer Notdurft zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls aus der Feder der CDU stammt ein Antrag, entlang der Ferdinand-Porsche-Straße Spender für Hundekotbeutel aufzustellen. Durch das dortige Tierheim mit vielen ehrenamtlichen Gassigehern für die rund 250 Hunde, die täglich spazieren geführt werden müssen, sei es notwendig, Spender für Hundekotbeutel bereitzustellen, heißt es von der CDU.

Außerdem bringt die CDU einen Antrag zur Beseitigung der Schlaglöcher in der Leo-Gans-Straße 32 bis 48 in die Sitzung ein. Das tiefste Schlagloch habe dort eine Tiefe von knapp zehn Zentimetern, mahnen die Christdemokraten.

Auskünfte zum Industriepark Allessa möchten die Grünen vom Magistrat haben. In ihrem Antrag fragt die Fraktion, wie viele der auf dem Allessa-Industriegelände ansässigen Betriebe unter die Störfallverordnung fallen. Die Grünen interessiert zudem, in welchem Umfang die Überwachung dieser Betriebe sichergestellt wird. Konkret geht es dabei um die Pläne der Allessa GmbH, auf dem Gelände einen Recyclingbetrieb anzusiedeln. Daher stellt die Fraktion in ihrem Antrag abschließend die Frage, warum Anlagen mit Störfallrisiken, die einen größeren Sicherheitsabstand zur Wohnbevölkerung erfordern, nicht konsequent im viel größeren Industriepark Höchst angesiedelt werden.

Frankfurt Fechenheim: Ortsbeirat tagt im Hufeland-Haus 

Die Grünen interessieren sich des Weitern für das Rechenzentrum Interxion, das sich auf dem ehemaligen Neckermann-Gelände eingekauft hat. Die Fraktion kritisiert, dass die bereits an der Hanauer Landstraße vorhandenen Gebäude von Interxion wie riesige, menschenleere Klötze wirken, die mit Stacheldraht gesichert sind und sich aufgrund dessen städtebaulich nicht in das vorhandene Mischgebiet einpassen. In ihrem Fragenkatalog an den Magistrat möchten die Grünen wissen, warum die Stadt Frankfurt nicht von ihrem Vorkaufsrecht für das ehemalige Neckermann-Areal Gebrauch gemacht habe. 

Außerdem soll der Magistrat die Fragen beantworten, wie sichergestellt wird, dass die durch das weitere Rechenzentrum anfallende Abwärme den bereits stark industriell geprägten Stadtteil nicht weiter aufheizt und wie gewährleistet wird, dass Baudenkmäler wie das frühere Neckermann-Hauptverwaltungsgebäude und das Kesselhaus weiter geschützt und erhalten bleiben können.

(sh)

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