Bildungspaten laden Magier Marco Huynh in die Schulen ein

Fingerfertigkeit gehört dazu

Gibt Gummi: Zauberer Marco Huynh bezieht sein Publikum in die Show mit ein. Foto: jf

Fechenheim (jf) – Zehn Bildungspaten stellen im breiten Flur der Schule am Mainbogen Stühle in einem weiten Halbkreis auf: Der Zauberer Marco Huynh wird zu einer Show erwartet.

Seit sechs Jahren kümmern sich rund 36 Bildungspaten an der Konrad-Haenisch-Schule und an der Schule am Mainbogen um rund 40 Kinder im Alter zwischen neun und 14 Jahren. „Es geht uns dabei um besseres Verstehen von Sprache und Kultur“, erklärt Peter Roth. Seine Frau Gabi Roth, Vorsitzende der Bildungspaten, spricht inzwischen mit dem Zauberer über die geplante Vorstellung.

Schulleiterin Christine Georg bedankt sich zu Beginn der Show bei den Bildungspaten, die diese Veranstaltung ermöglichen. Gabi Roth freut sich, dass trotz der Raumprobleme der Schule doch noch eine Möglichkeit für die Veranstaltung gefunden wurde. Die Darbietung an der Schule am Mainbogen ist Huynhs zweite, einige Tage zuvor verzauberte er schon die Schüler an der Konrad-Haenisch-Schule.

Marco Huynh, der chinesische Wurzeln hat – sein Name steht in chinesischen Buchstaben auf seiner Jacke – stellte sich den Schülern aus drei sechsten Klassen vor. Er startete mit Seiltricks zum Staunen, dazu erklang fernöstliche Musik.

Dass man auch mit Gummiringen zaubern kann, beweist Huynh anschließend. Darius und Emanuel aus dem Publikum assistierten bei den Kartenkunststücken, ein weiterer Schüler half bei einer Illusion mit Punkten, einer Kelle und Bällen. „Ich kenn’ den Trick!“, rief ein Junge aus dem Publikum. „Dann haben wir etwas gemeinsam“, antwortete Huynh lächelnd. Außerdem erzählte er eine chinesische Geschichte über die Bedeutung der Finger.

Es ist schon bemerkenswert, was der Zauberer mit ganz unterschiedlichen Requisiten alles anstellt. Begeistert fragte ein Junge: „Können Sie auch in meinem Zeugnis alles Einsen machen?“ „Leider kann ich so große Wunder nicht vollbringen“, bedauerte Huynh.

Aber den einen oder anderen Trick verrät er zum Schluss. Dazu benötigt man weniger magische Kräfte als vielmehr Fingerfertigkeit. Schließlich bekamen alle im Publikum Gummibänder ausgehändigt und konnten einen Trick selbst ausprobieren. Eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man weiß, wie es geht.

Die von den Bildungspaten organisierte Zauberstunde hat viel Spaß gemacht. Mit Applaus dankten die Schüler dem Magier und den Paten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare