Drei Tage Weihnachts-Wunderland in Fechenheim

Feuerzauber auf dem Linneplatz

Eiswesen trifft auf Feuerkünstler: Die Performance des Antagon Theaters schlägt die Besucher in ihren Bann. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Mit Regen startete der Fechenheimer Weihnachtsmarkt und auch zum Abschlusssingen fielen dicke Tropfen vom Himmel. Die Stimmung ließen sich die Weihnachtsmarktbesucher davon aber nicht vermiesen. Außerdem blieb es am mittleren Tag, am Samstag, schön trocken.

Entsprechend groß war der Andrang.

Die AG Weihnachtsmarkt, der Arbeitskreis Fechenheimer Vereine und der Gewerbeverein Fechenheim hatten den Linneplatz in ein kleines Weihnachts-Wunderland verwandelt. Die individuell geschmückten Weihnachtsbäume glitzerten in den Abendstunden, während von den Ständen der Duft von Bratwurst, Glühwein und Waffeln aufstieg. Aus den Lautsprechern erklang Weihnachtsmusik vom Band, wenn gerade kein Programmpunkt auf der Bühne stattfand. Und von diesen gab es reichlich. Den Auftakt machte die Klasse 7b der Schule am Mainbogen, die eine moderne Version der Weihnachtsgeschichte frei nach Charles Dickens mit Liedpassagen vortrugen. Danach begeisterte die Schulband mit vielen Songs die Besucher.

Offiziell eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt von Landtagspräsident Boris Rhein und dem Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler, die sich bei einer Runde über den Weihnachtsmarkt an den vielfältigen Angeboten erfreuten und das Engagement der Vereinsmitglieder lobten.

Die Besucher schlemmten, trafen sich zum Plaudern und kauften ein – vor allem der Kunsthandwerkermarkt im Mainbörnchen hielt jede Menge ansprechende Geschenkideen bereit.

Lange Schlangen bildeten sich am Tisch des Nikolauses, der den Wünschen der Kinder lauschte und kleine Geschenke dabei hatte. Auch auf der Bühne versammelten sich die jungen Weihnachtsmarktbesucher, wenn der gute Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel dort Platz nahm, um Weihnachtsgeschichten zu erzählen. Am Sonntag war die Weihnachtsfee Anna in Aktion, um mit den Kindern leckere Cupcakes zu verzieren.

Auch wenn dieses Mal weniger Hütten am Start waren als im vergangenen Jahr kam der idyllische Weihnachtsmarkt gut an. „Es ist richtig kuschelig und heimelig“, lobten Besucher, die aus Offenbach-Bürgel über den Main nach Fechenheim gekommen waren. Der Höhepunkt am Samstagabend war die Performance „Feuer und Eis“ vom Antagon Theater, bei der weiße Fantasiewesen und Feuerkünstler aufeinandertragen, sodass auf dem Linneplatz die Funken flogen. Unmittelbar danach zog es viele ins „Fechemer Bootshaus“ zum Wohnzimmerkonzert mit Second Skin Unplugged.

Das Musikprogramm – bestritten vom Tom Knauer, der Musikschule „Bandschmiede“, „Birdman Music“, dem Johannisposaunenchor und dem „Swinging Christmas“-Workshop-Chor – fand großen Anklang. Beim gemeinsamen Abschlusslied „O du fröhliche“ stimmte sich der ganze Linneplatz auf das anstehende Weihnachtsfest ein.

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