Feiern mit Bärlauchpesto

„Essbares Fechenheim“ feiert Frühlingsfest

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Caroline Schöppe bietet köstliche Häppchen an, die Zutaten für die Aufstriche stammen aus den eigenen Hochbeeten.

Fechenheim (jf) – Karottenaufstrich und Bärlauchpesto – lecker. Außerdem gab es an den Tischen auf dem weiträumigen Spielplatz Bodenseestraße/Konstanzerstraße selbst gemachte Marmeladen zu kosten. Die Initiative „Essbares Fechenheim“ macht ihrem Namen also alle Ehre.

Carolin Schöppe betreute den Tisch unter dem Zeltdach, an dem sich vor allem neugierige Kinder drängten. „Später wollen wir auch noch vorgezogene Tomaten und Peperoni einsetzen“, sagte die Aktive. Betül Gök, Initiatorin des Projekts „Essbares Fechenheim“, das 2017 gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Fahrt aufnahm, freute sich über den guten Besuch des zweiten Frühlingsfests: „Es hat sich herumgesprochen, was wir machen. Jetzt sind wir ganz gut bekannt im Stadtteil. Mit den Kindern wollen wir Insektenhotels und Samenbomben basteln. Aber zuerst tobten die Jungen und Mädchen noch auf den drei Hüpfkissen.“ Gut, dass das Spielmobil an diesem Tag nicht nur mit den großen Hüpfkissen, sondern auch mit Geschicklichkeitsspielen auf dem Platz war. Die Kinder waren begeistert.

Die sechs Hochbeete am Rand der Rasenfläche haben sich prächtig entwickelt. Dort wachsen Salat, Kohlrabi, Möhren, Zwiebeln und Basilikum. Erdbeeren blühen und eine Kornblume zwängt sich am Rand durch die Holzlatten ins Freie. Eine Gruppe bewegt sich mit Greifzangen über den Platz – auch Müll sammeln ist wichtig.

Der Kaha-Gymnastikkreis hat seine Übungen beendet. „Wir bieten am Dienstag, 11. Juni, zwischen 17 Uhr und 18 Uhr eine weitere kostenlose Kaha-Stunde an der Fechenheimer Uferpromenade zwischen den Haltestellen Arthur-von-Weinberg-Steg und Alt-Fechenheim an“, informierte Quartiersmanagerin Leonore Vogt. Kaha kommt übrigens aus der Sprache der Maori und heißt „energiegeladen“. Die Übungen sind von Taiji, Qui Gong, Yoga und Haka inspiriert. Langsam und konzentriert sind die Bewegungen und stärken Körper und Geist. „Energiegeladen“ passt gut zu „Essbares Fechenheim“ – fanden die Organisatoren des Frühlingsfests und hatten recht, denn dieses Fest machte allen Beteiligten richtig viel Spaß.

Im Juni wollen die Aktiven per Fahrrad weitere Gruppen urbanen Gärtnerns in Frankfurt besuchen. Sie erwarten einen netten Erfahrungsaustausch unter den Hobbygärtnern.

„Essbares Fechenheim“ trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat um 18 Uhr an den Hochbeeten oder bei schlechtem Wetter im Nachbarschaftsbüro in der Leo-Gans-Straße 48 – künftige Aktive sind willkommen. Die Initiative bewirtschaftet Hochbeete am Spielplatz Konstanzer-/Bodenseestraße und auf dem Linneplatz. Ernten darf von den Beeten aber jeder, der möchte.

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