Bekannte Melodien zum Träumen

Großer Applaus für Kaffeehauskonzert in der Melanchthonkirche

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Sopranistin Amina Bruch-Cincar und das Streichquartett „Concertino“ begeisterten mit ihrem Kaffeehauskonzert.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Fechenheim ihr beliebtes Kaffeehauskonzert.

Fechenheim – Gerne gastierte Sopranistin Amina Bruch-Cincar, selbst gebürtige Fechenheimerin und Pfarrerin im benachbarten Bürgel, zusammen mit dem Streichquartett „Concertino“ in der Melanchthonkirche.

Dabei hatten die Musiker auch dieses Mal wieder einen bunten Strauß beliebter Melodien geflochten, der eine Vielzahl musikalischer Stile abdeckte. Nach kurzer Begrüßung der zahlreichen Besucher durch Kirchenvorstandsmitglied Thomas Ruf zeigte Amina Bruch-Cincar gleich ihr gesangliches Können mit dem bekannten Evergreen „Das gibt’s nur einmal“ aus dem Film „Der Kongress tanzt“. Gesungene und instrumentale Stücke wechselten sich im Lauf des Nachmittags ab. So zeigten die Streicher von „Concertino“ ihre Fertigkeiten mit einem Walzer von Peter Tschaikowski und dem Stück „Gopak“ von Modest Mussorgsky. Auch Wiener Lieder durften bei einem Kaffeehauskonzert nicht fehlen: „Draußen in Sievering“ war der Titel der nächsten Gesangsdarbietung.

Zum Stück „Hochzeitstag auf Troldhaugen“ von Edvard Grieg hatte Amina Bruch-Cincar noch eine kleine Geschichte zu erzählen: Troldhaugen war das Landgut, auf dem der Komponist zeitweise lebte. Dem Vernehmen nach hatte er auf seinem Klavierhocker dort immer einen Stoß Noten von Beethoven liegen. Darauf angesprochen, habe Grieg geantwortet, Beethoven sei immer eine gute Grundlage, berichtete die Sängerin.

Frankfurt Fechenheim: Evangelische Kirchengemeinde veranstaltet ihr Kaffeehauskonzert

Das danach folgende Stück wollte die Sopranistin vorab nicht verraten. Das Publikum erkannte aber schnell, dass es sich um „Lippen schweigen“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár handelte. Im Anschluss gab es wieder einen Oinstrumentalen Part, bestehend aus dem Ungarischen Tanz Nummer fünf von Johannes Brahms, einem Tango und dem Stück „Moskauer Nächte“.

Mit „Say a little Prayer“ von Aretha Franklin und der „Petersburger Schlittenfahrt“ ging es in die Pause. In dieser konnte sich das Publikum gegen einen kleinen Kostenbeitrag an einem reichhaltigen Buffet mit Kaffee und Kuchen gütlich tun, das fleißige, freiwillige Helferinnen der Gemeinde beigesteuert hatten.

Nach der Pause lag der musikalische Schwerpunkt hauptsächlich auf Werken von Johann Strauß. Los ging es aber zunächst mit „An einem Tag im Frühling“ aus dem Film „Viktor und Viktoria“. Ebenfalls vorab nicht verraten, aber vom Publikum sofort erkannt wurde dann „An der schönen blauen Donau“, für das die Musiker viel Beifall erhielten – vereinzelt hallten sogar „Bravo“-Rufe durchs Kirchenschiff. Es folgte die flotte „Tritsch Tratsch Polka“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus der Operette „Der Vogelhändler“. Mit „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ folgte ein Stück aus der Strauß-Operette „Die Fledermaus“. Nach dem Instrumentalstück „Elenyi Magyar“ stellte Amina Bruch-Cincar ihre Mitmusiker vor. Mit „Brüderlein und Schwesterlein“ von Johann Strauß wurde dann der letzte Teil des Konzerts eingeleitet. Mit drei Instrumentalstücken wurden ganz andere musikalische Regionen erkundet: „Making Whopee“ von Scott Joplin, „Always“ von Bon Jovi und ein Boogie Woogie bildeten den Abschluss. Die Musiker bedankten sich für den kräftigen Beifall dann noch mit der durch Zarah Leander bekannt gewordenen Zugabe „Nur nicht aus Liebe weinen“. Die Musiker und auch die Besucher freuen sich schon auf eine NeuauflagtrOe des Konzerts im kommenden Jahr.

(eis)

EinRechtsabbieger-Radweg in Fechenheim soll mehr Sicherheit bringen. Der Ortsbeirat tagt am 16. März 2020 über verschiedene Anträge.

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