Bundesjugendspiele

Ehrenurkunden für Top-Leistungen

+
Die Schüler der Schule am Mainbogen messen sich bei den Bundesjugendspielen in verschiedenen sportlichen Disziplinen, zum Beispiel im Weitsprung.

Fechenheim (red) – „Die Bundesjugendspiele sind in den vergangenen Jahren grundlegend reformiert worden. “ Mit diesen Worten beginnt der Aufruf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum ganztägigen Sportfest auf dessen Internetseite.

„Sieht man mal von der jährlich besser funktionierenden Organisation ab, ist bei den Bundesjugendspielen der Schule am Mainbogen in den vergangenen Jahren glücklicherweise alles so geblieben, wie es sich bisher bewährt hat: Super Wetter, gute Stimmung, viel Spaß“, sagt die Schulleiterin der Schule am Mainbogen Christine Georg.

Fast 100 Jahre seien die Bundesjugendspiele alt und begannen 1920 als „Reichsjugendwettkämpfe“, heißt es in der Pressemitteilung der Schule am Mainbogen. Gründervater war Carl Diem, ein deutscher Sportwissenschaftler, dem auch das Sportabzeichen und der olympische Fackellauf zu verdanken seien. „Nach dem Zweiten Weltkrieg sind 1951 die Reichsjugendwettkämpfe in Westdeutschland als Bundesjugendspiele wieder auferstanden. 2001 wurden die ,neuen’ Bundesjugendspiele daraus“, informiert die Schule. Neu war ein auf Individualwettbewerb ausgerichteter Leistungsvergleich in Geräteturnen, Leichtathletik und Schwimmen, den Schulen gemäß ihrer Möglichkeiten auszutragen haben.

„Die Schule am Mainbogen veranstaltet ihre Bundesjugendspiele seit Jahren auf der Sportanlage in der Pfortenstraße“, sagt Georg. So gut wie alle Schüler geben dabei wie selbstverständlich ihr Bestes. „Ein Teil der Schüler liebt dieses Ereignis, andere verabscheuen es. Zu denen, die es lieben, gehörten in diesem Jahr mit Sicherheit die Schüler, die Ehrenurkunden erhalten haben und damit weit über den geforderten Leistungen lagen“, berichtet die Schulleiterin. Die Schüler der fünften bis zehnten Klassen übten sich im Weitwurf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 50-Meter-Lauf und 800- beziehungsweise 1000- Meter-Lauf. Die Organisation der Bundesjugendspiele unter der Federführung der Sportfachschaft geleitet von Süleyman Özen der Schule wurde von Jahr zu Jahr effektiver. „Ein großer Dank gilt der gesamten Lehrerschaft, ohne deren Engagement diese Veranstaltung nicht möglich wäre“, sagt Christine Georg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare