Mehrtagesfahrt des Freundeskreises

Cassella-Pensionäre: Auf Erkundungstour im Allgäu

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Der Freundeskreis der Cassella-Pensionäre verbrachte schöne Tage im Allgäu.

Fechenheim (red) – Die Mitglieder des Freundeskreises der Cassella-Pensionäre waren unter Leitung von Gerhard Dönges auf ihrer jährlichen Mehrtagesfahrt. Das Ziel war Bad Hindelang.

Der Bus wurde morgens sehr früh bestellt, da am Abreisetag in Frankfurt eine große Sportveranstaltung stattfand, bei der ein Teil der Hanauer Landstraße war. Aber die Ausflügler waren früh genug am Hindernis vorbei. Die Fahrt ins Allgäu verlief trotz beginnender Schulferien ohne Staus, so schnell, dass die Reisenden viel zu früh im Hotel „Wiesengrund“ eintrafen. „Aber das Hotel hat einen wunderschönen Biergarten, wo wir die Zeit bis zur Zimmerbelegung gut überbrücken konnten. Darüber hinaus versorgte uns die Wirtin mit Apfelstrudel und Kaffee“, berichtet Gert Brachten vom Freundeskreis der Cassella-Pensionäre.

Am zweiten Tag ließ es sich der Hausherr der Unterkunft nicht nehmen, seinen Gästen die nähere Umgebung von Bad Hindelang zu zeigen. Nach einer kleinen Rundfahrt durch die zu Hindelang gehörenden Orte machten die Cassella-Pensionäre Stopp in einer Hammerschmiede und bekamen einen Einblick in die schwere Arbeit des Schmieds. Dann folgte die Besichtigung einer Käserei mit Kostproben und einem Film über die Herstellung von Allgäuer Bergkäse. Zum Abschluss des Vormittags gab es eine kräftige Suppe im Hotel.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Manche unternahmen einem Spaziergang durch Bad Hindelang, andere fuhren mit der Hornbahn, einer Gondelbahn, auf den Hausberg Bad Hindelangs. Am Abend ließen sich die Reisenden von der Live-Band Jürgen und Charly mit Tanz und Stimmung unterhalten. Der Vorsitzende der Cassella-Pensionäre und seine Frau zeigten verschiedenen Tanzeinlagen, für die es großen Applaus gab.

Mit kompetenter Reiseleitung machte sich der Freundeskreis dann am dritten Tag auf zu einer Rundfahrt durch das Allgäu. Die Fahrt ging über den Oberjochpass mit seinen 107 Kurven, dann durch das Tannheimer Tal, durch Reutte in Tirol zum Schloss Linderhof, dem Kloster Ettal, vorbei an Oberammergau zur Wieskirche in Steingaden und dann durch den Grenztunnel an Füssen vorbei über die kurvenreiche Strecke des Oberjochpasses zurück zum Hotel.

Am vierten Tag musste improvisiert werden: Die Besichtigung einer Brauerei und Käserei im Ort Wald fiel wegen Betriebsferien ins Wasser. „Wir fuhren kurzerhand nach Füssen, was wir am Tag zuvor ausgelassen hatten und danach zum Forggensee“, sagt Brachten. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Einige Reiseteilnehmer nutzten die Gelegenheit, im gegenüberliegendem Naturschwimmbad zu schwimmen.

Am Abend ließen sich die Ausflügler von den „Hunis“ (Hubert und Nicki) unterhalten, die Stars wie Roland Kaiser, Beatrice Egli, Heino und Elvis Presley parodierten.

Am Tag fünf standen Garmisch und die Zugspitze auf dem Programm. Fast alle machten die Fahrt mit der neuen Zugspitzbahn zu Deutschlands höchstem Berg mit. „Das Wetter war ideal, die mitgenommenen Jacken und Pullover blieben ungenutzt, es war regelrecht warm da oben“, erzählt Brachten und ergänzt: „Die Sicht war einmalig gut und die Luft grandios. Am liebsten hätten wir den ganzen Tag dort verbracht, aber es stand noch eine Rundfahrt durch Garmisch-Partenkirchen an.“

Der Abend im Hotel klang aus mit Akkordeon-Musik und einem Wunschkonzert vom Vize-Weltmeister im Akkordeonspielen Günter.

Die Heimreise führte nicht direkt nach Hause. „Wir machten noch einen Abstecher in Oberstdorf, wo wir uns vor Ort mal den Unterschied der verschiedenen Sprungschanzen und der Flugschanze im Fellhorntal von Gerhard Dönges erklären ließen. Die Schanzen sieht man ja sonst nur im Winter im Fernsehen“, berichtete Brachten.

Dann ging eine schöne Mehrtagesreise zu Ende. „Es bleibt nur der Trost: Im kommenden Jahr fahren wir wieder, noch ist das Ziel nicht bekannt, voraussichtlich geht es in Richtung Osten“, sagt Brachten.

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