Schule am Mainbogen nimmt am Musikprojekt „singyourlife” teil

Ähnlich und doch ganz unterschiedlich

Zur Entstehung einer Rock-Pop-Rap-Soul-Oper gehört auch, seine Gedanken schriftlich festzuhalten. Foto: p

Fechenheim (red) – Seit Beginn des Schuljahres 2019/20 befasst sich die Klasse 7b der Schule am Mainbogen unter der Anleitung ihrer Klassenlehrerin Laura Kummer mit dem Musikprojekt „singyourlife”.

Dieses Musikprojekt wurde von der Schauspielerin, Sängerin, Pianistin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt (HfMDK) Sabine Fischmann, der ehemaligen Elternbeiratsvorsitzende der Stadt Frankfurt und Mitglied des Kuratoriums der Freunde und Förderer der HfMDK Alix Puhl und der leitenden Schulamtsdirektorin im Ruhestand Marion Weßling ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist die Entstehung einer Rock-Pop-Rap-Soul-Oper über das Leben Jugendlicher in Frankfurt.

Das Projekt, bei dem nicht über die Jugendlichen, sondern mit ihnen zusammen Texte verfasst werden, stellt eine Zusammenarbeit zwischen Schauspielern, Musikern, Studierenden, Pädagogen, Eltern und Schülern Frankfurter Schulen dar. „Mit dem Projekt wird versucht, die Begeisterung der Schüler für Musik zu wecken, da sie selbst bei der Entstehung der Rock-Pop-Rap-Soul-Oper mitwirken, indem sie sich zu verschiedenen Themen Gedanken machen und diese schriftlich festhalten“, erklärt Schulleiterin Christine Georg.

Die Schüler der Klasse 7b machten sich in den vergangenen Wochen Gedanken über ganz unterschiedliche Dinge: „Fünf Dinge, ohne die ich nicht leben kann”, „Fünf Dinge, die ich an meinen Freunden schätze”, „Fünf Dinge, die ich an meinen Eltern (nicht) mag” und „Fünf Dinge, die ich verändern möchte”. Beim regen Austausch wurde den Schülern bewusst, wie ähnlich manchmal ihre Denkweise ist. Gleichzeitig stellten sie auch fest, wie verschieden sie sind. So lautete bei vielen das Fazit, dass sie nicht ohne ihre Familie leben könnten, während andere diesen hohen Stellenwert ihrem Handy einräumten. „Damit wird deutlich, dass mit Hilfe des Projekts neben dem Interesse an Musik außerdem das gegenseitige Interesse geweckt und ein besseres Verständnis füreinander entwickelt werden soll“, sagt Georg.

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