Thomas Tzschentke aus Bergen-Enkheim beim Ironman Hawaii dabei

Zieleinlauf vor Sonnenuntergang

Überglücklich: Thomas Tzschentke erreichte beim Ironman Hawaii seine Vorgabe „Zieleinlauf vor Sonnenuntergang“. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Der Bergen-Enkheimer Thomas Tzschentke startete im Oktober nach 2009, 2014, 2015 und 2017 bereits zum fünften Mal bei der Ironman Triathlon Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii.

Die Qualifikation für dieses Rennen holte er sich Anfang Dezember 2018 in Mar del Plata beim Ironman Argentinien.

Seine Vorbereitung für das WM-Rennen auf Hawaii lief allerdings nicht optimal und wurde von mehreren Verletzungen unterbrochen. Insbesondere die Wadenverletzung beim Ironman Frankfurt, die sich drei Wochen später bei einem Testlauf erneut meldete, hatte eine insgesamt sechswöchige Laufpause zur Folge. Es verblieben also nur acht Wochen, um wieder in eine einigermaßen akzeptable Laufform zu kommen, was ihm schlussendlich auch gelang.

Der für den Verein Spiridon Frankfurt startende Athlet traf aufgrund der günstig gelegenen Schulferien bereits zwei Wochen vor dem Wettkampf in Kona ein. So war genug Zeit, um sich möglichst gut an die extremen Bedingungen zu gewöhnen. Begleitet wurde Tzschentke von seiner Frau Simone und zwei ihrer gemeinsamen Töchter Elisabeth und Josefine.

Am Wettkampftag herrschten für Kona durchschnittliche Bedingungen: 32 Grad Celsius, 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, starker Wellengang und böige Winde aus wechselnden Richtungen. Alles wie erwartet, aber es hätte auch schlimmer kommen können. Tzschentke beendete den Ironman Hawaii schließlich in für ihn guten zehn Stunden, 49 Minuten und 58 Sekunden. Durch eine furiose Leistung auf den letzten zwölf Kilometern des abschließenden Marathons konnte er die wichtige Marke von zehn Stunden und 50 Minuten, was einem Zieleinlauf um punkt 18 Uhr bedeutete, noch knacken.

„Natürlich war es wieder ein harter Tag. Mit dem Rennergebnis bin ich sehr zufrieden. Es war nicht mein bestes Ergebnis hier, aber auch nicht mein schlechtestes. Ich bin verletzungsfrei durchgekommen und konnte mein Maximalziel ,Zieleinlauf vor Sonnenuntergang’ erneut erreichen. Darüber bin ich überglücklich. Vielen Dank an alle Unterstützer und besonders an meine Familie. Wir hatten hier eine ganz, ganz tolle Zeit – und vielleicht kommen wir ja eines Tages wieder“, lautete das Fazit des Athleten.

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