Eigentumswohnungen kommen

Familien- und altersgerechtes Wohnen in der Scheune

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Der Blick auf Scheune und Remise sowie ein paar Interessenten: Im ehemaligen Hofgut am Landgraben sollen Eigentumswohnungen entstehen.

Bergen-Enkheim (eis) – Es tut sich was im ehemaligen Hofgut am Landgraben 11. In den verfallenden Gebäuden sollen in Kürze zehn Eigentumswohnungen mit insgesamt 900 Quadratmeter Wohnfläche entstehen.

Entwickelt wird das Projekt von der noch jungen „Level 11 real estate GmbH“ aus Frankfurt. Diese hatte kürzlich zu einer Besichtigung des Geländes eingeladen. Die drei Gesellschafter von „Level 11“, Jörg Ballas, Patrick Herrmann und Frederic Spars, standen mit ihren Mitarbeitern für Fragen zur Verfügung. An verschiedenen Stellen waren große Bilder und Pläne aufgestellt, die zeigten, wie das Anwesen künftig aussehen soll. Auch für das leibliche Wohl der durchaus zahlreichen Interessenten war gesorgt.

Außer im eigentlichen Wohnhaus sollen auch in der ehemaligen Scheune und der alten Remise familien- und altersgerechte Wohnungen entstehen, erläuterte Jörg Ballas dem Bergen-Enkheimer. Je zwei Wohnungen wird es in Wohnhaus und Remise geben, sechs weitere, mit Balkons und Dachterrasse, in der Scheune. Die große Öffnung des Scheunentores soll erhalten bleiben und verglast werden, entlang der Remise ein Wintergarten entstehen. Hinter der Scheune wird es zwei kleine Gärten geben, die Gebäude selbst umrahmen einen Innenhof. Auch am Wohnhaus wird es zum Innenhof hin Balkone geben.

Die alte Bausubstanz mit Fachwerkelementen soll dabei weitgehend erhalten bleiben. „Natürlich ist das auch eine wirtschaftliche Frage“, sagte der Projektentwickler. Die Stadt Frankfurt habe etwa verlangt, die alte Außenwand der Remise zu erhalten, was aber nicht machbar sei. Die Wand wird daher abgetragen und durch eine neue, identisch aufgebaute ersetzt. Bereits jetzt seien mehr als zwei Millionen Euro in das Objekt investiert worden. „Wir arbeiten mit einem Team aus erfahrenen Architekten, Statikern und Bauunternehmern zusammen, die auch Planung und Ausführung aller Gewerke aus einer Hand sicherstellen“, erklärte Ballas.

Großer Vorteil: Die Häuser auf den Nachbargrundstücken verfügen bereits über eine Tiefgarage, die auch von den künftigen Bewohnern des „Hofguts Landgraben“ mitgenutzt werden kann. „Anders hätten wir keine zehn Stellplätze nachweisen können“, sagte Ballas, wobei sich ein Stellplatz oberirdisch neben dem Wohnhaus befinden wird.

Beginn der Bauarbeiten wird im Juni sein, als Bauzeit sind zwölf bis 14 Monate veranschlagt. Die günstigste Wohnung soll 430.000 Euro, die teuerste 880.000 Euro kosten. Unter den interessierten Besuchern seien auch viele Asiaten, die nach einer Kapitalanlage suchen, stellte Ballas fest. Er hoffe auf eine gute Mischung der künftigen Bewohner. Dafür sei auch die Nähe zur benachbarten Schule am Landgraben ein Vorteil: „In den Nachbarhäusern wohnen schon jetzt viele Familien mit Kindern. Wir sind gespannt, wie es dann hier sein wird.“

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