Traglufthalle im Bergen-Enkheimer Riedbad wird abgebaut

Vorbereitungen laufen

Auf dem Riedbad-Gelände war die winterliche Traglufthalle länger als gewohnt zu sehen. Foto: sh

Bergen-Enkheim (sh) – Unter sonnigem Himmel seine Bahnen im Freibad-Becken zu ziehen – davon träumen während der sommerlichen Tage viele.

Während sich normalerweise ab Mai im Riedbad Schwimmbegeisterte und Sonnenanbeter tummeln, war dort dieser Tage immer noch die Traglufthalle zu sehen, die das Außenbecken mit seinen 50-Meter-Bahnen im Winter überdacht. Einige Bergen-Enkheimer fürchteten, dass es zu Problemen führen könnte, wenn sich darunter die Hitze staut. Der Geschäftsführer der Bäderbetriebe Frankfurt, Boris Zielinski, gibt Entwarnung: „Es ist alles in Ordnung. “ Außerdem wird die Traglufthalle nun abgebaut.

„Im März beginnt eigentlich unsere Vorbereitung auf die Sommersaison, damit im Mai die Freibäder in Betrieb gehen können“, sagt Zielinski. Doch aufgrund der coronabedingten Einschränkungen mussten die Schwimmbäder geschlossen bleiben. „Das bedeutete auch, dass sich unsere Mitarbeiter in Kurzarbeit befanden und nicht vor Ort waren“, nennt Zielinski den Grund dafür, dass die Traglufthalle länger als geplant stehen blieb. Rund 25 erfahrene Mitarbeiter müssen parallel ziehen und schieben, um die Überdachung ordnungsgemäß abzubauen.

Seit vergangener Woche konnten die Arbeiten endlich starten. Die Technik im Inneren der Traglufthalle sei als Erstes abgebaut worden, danach folgt die Demontage der Hülle. „Wir bereiten uns nun auf die Freibadsaison vor und wir kämpfen dafür, dass die Bäder bald öffnen können“, sagt Zielinski und gibt sich optimistisch, da mit der Öffnung einiger Schwimmbäder für den Vereinssport bereits gute Erfahrungen gemacht wurden.

Bis Mitte des Monats will die hessische Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürger zum Schwimmen gehen können. „Unsere Bäderbetriebe sind für eine Wiedereröffnung gewappnet“, freut sich Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Sportdezernent Markus Frank sagt: „Gerade machen wir mit den Vereinssportlern gute Erfahrungen, wie Schwimmen in Corona-Zeiten funktionieren kann. Abstands- und Hygieneregeln lassen sich einhalten.“

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