Bergen-Enkheimer Landfrauen erkunden Frankfurt

Tour durch die Mainmetropole

Stadtführung durch Frankfurt: Die Bergen-Enkheimer Landfrauen erlebten ganz neue Facetten der Mainmetropole. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Als interessante Mischung aus Sightseeingtour, Kultur und Fantasie war der Ausflug der Bergen-Enkheimer Landfrauen geplant und sollte ein Erlebnis der ganz besonderen Art werden.

Doch die für diese Tour gebuchte Märchenerzählerin musste wegen Krankheit absagen. Würdiger Ersatz war in Gestalt von Gerhard Boller vom Freundeskreis Liebenswertes Frankfurt gefunden.

Mit ihm trafen sich die Landfrauen zur Stadtführung am ersten Ziel: Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Weseler Werft. Die Ausflüglerinnen staunten über die gigantischen Ausmaße dieses Gebäudes.

Weiter ging es in die City von Frankfurt. Mit stets ruhigem und unaufgeregtem Fahrstil brachte der Busfahrer die Landfrauen trotz Sperrung der Mainuferstraße und anderer Widrigkeiten problemlos ans Ziel. In weitem Bogen über den Eschenheimer Turm, den Anlagenring und die Alte Oper ging es bis zur Galluswarte. Ab dort führte die Tour vorbei an den Adlerwerken, die zum Teil als Industriekultur unter Denkmalschutz stehen, nach Griesheim. Entlang der Mainzer Landstraße führte der Weg zurück auf die Sachsenhäuser Seite.

Jetzt war Bewegung für die Landfrauen angesagt. Zu Fuß mussten sie über den Eisernen

Steg quer durch das quirlige Mainuferfest mit allen seinen leckeren Düften und Versuchungen zum Historischen Museum und zur neuen Altstadt laufen. Boller hatte dort viel Interessantes aus seinem reichen Schatz an Wissen zu erzählen.

Nach so viel Kultur freuten sich alle auf das Abendessen. Zeitig genug trafen die Landfrauen an der Oberschweinstiege ein, um vor dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang um den Jakobiweiher – die Frankfurter nennen ihn auch Vierwaldstätter See – zu machen. Bei einem leckeren Essen fand der schöne Ausflug sein Ende. Viele haben an diesem Tag Frankfurt am Main in einem völlig neuen Licht gesehen.

Das Fazit des Ausflugs borgten sich die Bergen-Enkheimer Landfrauen bei Friedrich Stoltze: „Un es will mer net in de Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei“.

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