Zertifikate für die Schule am Hang

Stärkende Angebote

Die Schule am Hang wurde rezertifiziert: Saskia Körn vom Staatlichen Schulamt, Schulleiterin Elke Jäger-Tocü, Pamela Lenz, Abwesenheitsvertreterin der Schulleitung, Konrektorin Anjali Nienhuys, koordinierende Fachberaterin Yvonne Welzel-Orlob und Schulsportkoordinatorin Sabine Konietzny. Foto: p

Bergen-Enkheim (red/sh) – Die Schule am Hang leistet vorbildliche Arbeit in den Bereichen „Sucht- und Gewaltprävention“ sowie „Bewegung und Wahrnehmung“.

Dies wurde der Einrichtung vom Staatlichen Schulamt bestätigt: In einer kleinen, feierlichen Runde erhielt die Schule am Hang in den genannten Bereichen erneut Zertifikate. „Wir hatten einen Antrag auf Fortschreibung gestellt“, erklärt die Schulleiterin der Schule am Hang, Elke Jäger-Tocü, die sich sehr über das offizielle Lob für die geleistete Arbeit freute.

Das Staatliche Schulamt bescheinigte der Schule am Hang, dass die Teilzertifikate „Bewegung und Wahrnehmung“ sowie „Sucht- und Gewaltprävention“ aus dem Jahr 2014 nachweislich fortgeführt wurden. Die Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote seien Teil der täglichen Schulpraxis geworden, hieß es von Schulsportkoordinatorin Sabine Konietzny, die ergänzt: „Durch die fest etablierten Angebote der externen Kooperationspartner SG Enkheim und dem Förderverein, ist das Bewegungsangebot weit über die normale Stundentafel abgedeckt und dient der gesunden Entwicklung der Schülerschaft.“

Die Schule verfügt über einen Spieleverleih, der in den Pausen genutzt wird und auf dem Schulgelände befindet sich die Turnhalle. Außerdem regelmäßig an diversen Sportwettbewerben teilgenommen und eigene Wettkämpfe werden organisiert. Hinzu kommen ein bewegungsfreundlicher Schulhof, Fortbildungen des Kollegiums und eine gute Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern.

Die Schule will die Angebote kontinuierlich weiterentwickeln. So sollen mit den anstehenden Umbaumaßnahmen und dem Erweiterungsbau ergänzende Angebote kommen, beispielsweise ein Psychomotorikraum.

Zertifiziert wurde zudem die an der Schule am Hang betriebene Sucht- und Gewaltprävention. Dazu gehören persönlichkeitsstärkende Unterrichtsbausteine, die im Konzept „Soziales Lernen“ vermittelt werden. Hinzu kommen eine Interessenvertretung der Schüler und die Einrichtung einer Schülerkonferenz. Vorhandene Beratungsstrukturen wurden mithilfe einer unterrichtsbegleitenden Unterstützung durch eine sozialpädagogische Fachkraft ausgebaut. Überdies gibt es ein Förderkonzept in der inklusiven Beschulung. Gelobt wurden außerdem die transparenten Informations- und Entscheidungsprozesse. Absprachen und Regeln im Bereich Sucht- und Gewaltprävention werden in der Umsetzung zwischen Eltern, Schülern und Schule mit Informationsbriefen und Elternabenden kommuniziert. Zu den Stärken der Schule gehören laut koordinierender Fachberaterin Yvonne Welzel-Orlob unter anderem bedarfsgerechte AGs, pädagogische Tage sowie ein schuleigenes Beratungsteam.

Zur Feier des Tages gab es vom Schulamt kleine Geschenke. Der Teilbereich Sucht- und Gewaltprävention erhielt eine Ocean Drum. Das Instrument ahmt das Rauschen des Meeres nach. Das entspannt und schult die Sinne. Für die Bewegungsförderung gab es Loopies – ein knotenförmiges Wurfspielzeug – und einen Catch-Ball, mit dem die Hand-Augen-Koordination, mathematisches Können und Sozialverhalten trainiert werden.

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