Schüler zücken Fotokameras

Ortsbeirat und Schule am Ried loben Stadtteilpreis aus

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Demnächst werden Schüler der Schule am Ried mit der Kamera unterwegs sein, um tolle Fotos vom Stadtteil zu machen.

Bergen-Enkheim (sh) – Die Schüler der Schule am Ried werden nun vermutlich häufiger mit Fotoapparaten im Stadtteil zu sehen sein.

Der Bergen-Enkheimer Ortsbeirat und die dort verankerte Arbeitsgruppe Heimatstiftung sowie die Schule am Ried haben die Schüler zu einem Fotowettbewerb unter dem Titel „Frankfurt mein Bergen-Enkheim“ aufgefordert. „Die Schüler der Schule am Ried sollen angeregt werden, ihren Stadtteil bewusst zu erforschen und in Fotos der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erklärt Ortsbeiratsmitglied Norbert Wied (FDP). Der fotografschen Ausgestaltung sollen dabei keine Grenzen gesetzt werden. So können Gebäude – historische Bauwerke oder Neubauten –, Gärten, Landschaften, das Vereinsleben, Stadtteilfeste und Veranstaltungen abgelichtet werden. Auch Collagen sind zugelassen.

Bis zum 1. August haben die Schüler Zeit, das Leben in Bergen-Enkheim zu begleiten und einzufangen. Die Schüler müssen sich für die Teilnahme am Wettbewerb bei ihren Kunstlehrern anmelden. Im Kunstunterricht sind die Aufnahmen dann auch – auf einem Datenträger – einzureichen. Auch Bilder, die bereits gemacht wurden – beispielsweise vom Weihnachtsmarkt – können noch für den Wettbewerb eingereicht werden.

Eine Jury, die sich aus Bergen-Enkheimern, Mitgliedern der AG Heimatstiftung des Ortsbeirats sowie Lehrern der Schule am Ried zusammensetzt, wird die besten Bilder auswählen. Die teilnehmenden Klassen können 500, 250 und 150 Euro gewinnen, für die besten drei Fotos der jeweiligen Jahrgänge gibt es 75, 50 und 25 Euro. Die Schirmherrin – Kulturdezernentin Ina Hartwig – stiftet zudem einen Sonderpreis: Eine Klasse erhält eine Führung in einem Frankfurter Museum nach Wahl. Die Preise sollen am Familien-Montag beim Berger Markt im Festzelt verliehen werden.

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