Festlicher Gottesdienst zum dritten Advent in Heilig Kreuz

Lichterschein und Adventsmarkt

Auf dem Adventsmarkt, der sich dem Gottesdienst in der Heilig Kreuz Kirche anschloss, gab es allerlei hübsche Geschenkideen. Foto: zko

Bergen-Enkheim (zko) – Ein eindrucksvoller Lichtergottesdienst für ganz junge und etwas ältere Menschen stimmte die vielen Besucher am dritten Adventssonntag auf den inzwischen schon etablierten Adventsmarkt der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Enkheim ein.

Die Musikgruppe Jubilate erhellte ihn mit ihren stimmungsvollen Liedern.

Pfarrer Uwe Hahner hielt eine wunderbare Predigt, in der er betonte, dass es in der Vorweihnachtszeit darum gehe, angesichts der blinkenden Weihnachtsbeleuchtung überall das wahre Licht nicht aus dem Blick zu verlieren. Manchmal brauche es eben weniger als mehr Lichter, um das Eigentliche zu erkennen, sagte der Geistliche. Er lud alle Besucher ein, sich nach der Messe ein persönliches Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen, das direkt am Licht aus Bethlehem entzündet wurde.

Gedämpftes Licht und Dunkelheit seien manchmal nötig, um Elementares zu erkennen, erklärte der katholische Pfarrer. Er erzählte eine Geschichte von zwei Königssöhnen, die auf Geheiß ihres Vaters eine Halle zu füllen hatten. Der eine füllt sie mit Materiellem, der andere mit dem Lichtschein einer Kerze, der den großen Raum bis in die hinterste Ecke erreicht. „Das Licht ist das, was die Welt braucht und die Dunkelheit vertreibt“, sagte Hahner und ergänzte: „Dunkelheiten haben einen Namen. Einsamkeit, Krankheit, Trauer, Lebens- und Beziehungskrisen. Krisen sind aber auch Chancen, wieder neu auf das Wesentliche im Leben zu achten. Es geht darum, der Dunkelheit nicht auszuweichen, sondern sie anzunehmen. Gottes Licht trotzt der Finsternis und sein Lichtstrahl ist Jesus, der uns befähigt, uns dem dunklen Teil der Welt und in uns zu stellen.“ Die Predigt schloss mit den Worten, dass den Menschen Dunkelheiten zwar nicht erspart blieben, aber nicht das letzte Wort haben sollten. „Mit unserem Leben können wir die Welt etwas heller machen“, hieß es vom Pfarrer.

Zum Schluss des Gottesdiensts stellten sich der Gemeinde noch die neu gewählten Pfarrgemeinderatmitglieder vor sowie drei Mitarbeitende der katholischen Kindertagesstätte, die ihre religionspädagogische Ausbildung soeben abgeschlossen hatten.

Der anschließende Adventsmarkt auf dem Kirchvorplatz bot bei heißen Getränken und kulinarischen Genüssen die Gelegenheit zum Austausch und zum Erwerb handgemachter Geschenke.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare