Feierliche Einweihung der neuen Tennishalle des TC Bergen-Enkheim

Ein Langzeitprojekt geht zu Ende

Markus Frank probierte die Tennishalle gleich aus. Foto: zbs

Bergen-Enkheim (zbs) – Für den Tennisclub Bergen-Enkheim läuft es richtig gut. Die Gastronomie findet Zuspruch, die Mitgliederzahl wächst stetig und nun wurde die neue Dreiplatzhalle feierlich in Betrieb genommen.

Nur ein Jahr lang musste gebaut werden, die Erweiterung an der Rangenbergstraße war schon lange geplant.

„Ganz großes Kino”, nennt Vorsitzender Oliver Tüngeler die Tatsache, dass in Bergen-Enkheim von nun an eine der modernsten Tennishallen Deutschlands wetterunabhängig bespielbar ist. Der Spatenstich war im August vergangenen Jahres – jetzt steht das Bauwerk. 400 Kubikmeter verbautes Holz auf 38 Betonsäulen, weil der Baugrund, ein ehemaliger Mainarm, allein nicht halten würde.

Ein Wunderwerk der Technik, auch der guten Isolation wegen. „Die einen oder anderen 10.000 Euro Energiekosten können sicherlich eingespart werden”, freute sich Tüngeler. Dass der Bau so schnell und gut verlief, verdanke der Verein dem Bauteam, das sich dazu bereit erklärte, mit vielen regionalen Firmen, unter anderem Böff aus Enkheim, schnell in Kontakt zu treten, und die Logistik sowie Terminplanung erledigte. Andreas Brinkmann, Kerstin von Tenspolde und Carsten Hensel erhielten Geschenkkörbe und extra lauten Applaus für ihr Engagement für das Projekt.

Auch Sportdezernent Markus Frank (CDU) gesteht zu: „Dieses Team baut eine Halle mit Herz und Verstand.” Rund zwei Millionen Euro kostete das Projekt. Die Hälfte davon übernahm der Verein, auch einer der Gründe für den Zuschuss. „Hier ist man in der Lage selbst zu investieren”, lobte Frank.

Dass der TC Bergen-Enkheim immer weiter wächst, ist nicht selbstverständlich, in anderen Ortschaften in Frankfurt würden teilweise sogar Plätze abgebaut. Pressewart Andreas Brehm schreibt den Erfolg des TC nicht zuletzt der Gastronomie „Himmel und Erde” zu, die sich auch überregional einen exzellenten Ruf erkämpft hat. „Unsere Anlage ist aber auch gut angebunden und schön gestaltet. Das spielt da natürlich mit rein”, sagte Brehm. Der neuen Halle schreibt er eine zentrale Bedeutung für die weitere Expansion und die Planung für den Verein zu. Mit mehr als 550 Mitgliedern hat sich die Anzahl in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. „Das Gesamtpaket stimmt momentan”, stellte Brehm zufrieden fest. „Wir wollen weiter so wachsen.”

Die neue Halle ermöglicht eine stärkere Zusammenarbeit mit der Schule am Ried und einfachere Trainingsmöglichkeiten im Winter. Sie ist im Vergleich zu der alten Traglufthalle auch viel umweltverträglicher. Nicht nur Vereinsmitglieder dürfen sie nutzen. Auf der Website des Tennisclubs www.tc-bergen-enkheim.de kann jeder einen Platz buchen, der möchte.

Um die neuen Plätze tatsächlich einzuweihen, greifen der Dezernent und der Vorsitzende dann selbst zum Schläger und spielen vor begeisterten Zuschauern ein kleines Match, allerdings nicht auf Höchstniveau: „Eigentlich ist Fußball mein Ding”, entschuldigte sich Markus Frank lachend. Bereits in der kommenden Woche werden dort schon Bälle geschlagen werden.

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