SPD Bergen-Enkheim feiert Schelmfest

Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Sie gratulierten den langjährigen SPD-Mitgliedern: Ulli Nissen (links), Marion Kling (dritte von rechts) und Eberhard Schwarz (rechts) im Kleingartenverein Möllers Wäldchen in Bergen-Enkheim. Foto: Schneider

Bergen-Enkheim (zjs) – Bereits zum 21. Mal hat die SPD Bergen-Enkheim ihr Schelmfest ausgerichtet und hatte sich dafür, wie in den Vorjahren, die Kleingartenanlage Möllers Wäldchen ausgesucht.

Bei Sonnenschein waren die Genossen zusammengekommen, um sich auszutauschen und langjährige Mitglieder zu ehren. Eberhard Schwarz, Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat 16 und stellvertretender Vorsitzender in Bergen-Enkheim, hatte die Moderation übernommen, unterstützt wurde er von Marion Kling, der Vorsitzenden des Ortsvereins Bergen-Enkheim, der mit zur Zeit 140 Mitglieder zu den drei größten der 43 Ortsvereine in Frankfurt zählt. Aktuell planen die Macher spontane Hausbesuche im Stadtteil, um die Bedürfnisse der Bürger zu erfragen. „Obwohl wir erst in zwei Jahren Kommunalwahlen haben, wollen wir uns bemerkbar machen, uns kümmern“, sagt Marion Kling. Und Themen dafür gibt es zuhauf. „Das Bauprojekt Leuchte und die Sanierung des Rathauses Bergen stehen ganz oben auf der Interessenliste“, sagt Eberhard Schwarz. Die Mängelliste des Rathauses sei erstellt, die Ausschreibungen würden demnächst erfolgen, doch sei es schwierig, weil Handwerker mit Spezialkenntnissen gesucht seien. Weiter würden neben dem Denkmalschutz noch andere Behörden beteiligt sein, was die Sache nicht vereinfache. „Wir müssen also noch etwas Geduld mitbringen“, sagt Schwarz. Die ist bei der Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen kaum noch vorhanden, sieht sie doch „die schwierigste Zeit, die die SPD in den letzten Jahren erlebt hat“. Sie ist in Berlin in die Ausschüsse Umwelt und Bauen eingebunden, begrüßt die Tandemlösung im Parteibundesvorstand und will sich auch zukünftig für bezahlbares Wohnen einsetzen. „Ich bin weiter mit Herzblut dabei“, rief sie den Gästen zu. Von den SPD-Mitgliedern wurden für 60 Jahre geehrt: Adi Schubert, Werner Mühlberg, Robert Westenberger und Horst Becker. Seit 50 Jahren haben Sieglinde Prokasky, und Horst Weishaupt das SPD-Parteibuch in der Tasche und Gerlinde Bauer ist seit 40 Jahren dabei. „Die Zeit ging schnell rum“, gesteht die stellvertretende Stadtbezirksvorsteherin.

Jedes Mitglied erhielt Urkunde und Nadel. Viele der Geehrten kamen über die Eltern zu den Genossen oder wollten sich einbringen wie Horst Becker, der 1959 gegen die Atombewaffnung demonstrierte. Robert Westenberger kam aus dem Riederwald und schloss sich den Falken, der Jugendorganisation der SPD, an. Sieglinde Prokaskys Vater war 70 Jahre bei den Genossen, da war der Weg für die Tochter klar. Bei einem anschließenden Ratespiel mussten Bilder und Jahreszahlen erraten werden. Der erste Preis war eine Einladung nach Berlin mit Besuch des Bundestags, der zweite eine Stadtführung mit Bäppi la Belle und der dritte Preis eine Rundfahrt mit dem Eppelwoi-Express.

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