Konkurrenten werden Partner

Hessen-Center neues Mitglied im Gewerbeverein

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Freuen sich auf gute Zusammenarbeit: Frank Weil (links), Vorsitzender des Gewerbevereins Bergen-Enkheim, und der Manager des Hessen-Centers Olaf M. Kindt.

Bergen-Enkheim (red) – Was lange währt, wird endlich gut! Auf der Jahreshauptversammlung des Bergen-Enkheimer Gewerbevereins haben die Mitglieder mit großer Mehrheit die Aufnahme des Hessen-Centers Frankfurt als neues Mitglied beschlossen.

Gemeinsam will man die Anforderungen meistern, die der demografische Wandel, das geänderte Konsumentenverhalten, die technologischen Neuerungen und die Digitalisierung mit sich bringen. „Die Strukturen des Einzelhandels verändern sich nachhaltig. Diese Faktoren und die wachsende Bedeutung der Multifunktionalität von lokalen Standorten sowie die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stellen uns vor neue Herausforderungen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Enkheimer Einkaufszentrums.

Center-Manager Olaf M. Kindt ergänzt dazu: „Der Handel muss zusammenhalten, insbesondere wenn große Marktteilnehmer und kleinere individuellere Händler sich mit gutem Service ergänzen können. Unser Hauptanliegen ist es, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, um den Standort zu stärken und zukunftsträchtig auszubauen. Wenn das umliegende Gewerbe sich organisiert, um im Wettbewerb zu bestehen, ist es doch sinnvoll, uns dabei zu haben. Letztlich kann der Zusammenschluss doch auch uns guttun. Daher sehe ich unsere Mitgliedschaft absolut positiv: Vor Ort, Nahversorger, Kommunikationstreffpunkt aller Generationen, gemeinsame Events und Aktionen. Im Fazit: Wir profitieren voneinander.“

Das Centermangement findet das Umfeld in Bergen-Enkheim überaus interessant: Zum Beispiel finden sich entlang der Borsigallee viele individuelle Handels- und Entertainment-Konzepte, aber auch viele beliebte Ladenketten.

Frank Weil, Vorsitzender des Gewerbevereins Bergen-Enkheim, zeigt sich erfreut, das Hessen-Center Frankfurt als neues Mitglied gewonnen zu haben. „Endlich werden aus Konkurrenten Partner. Nun rücken Einzelhändler und Einkaufszentrum zusammen. Ein gemeinsames Zusammengehen am Standort – das ist unser Ziel. Daran arbeiten wir.“

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