Roboter Ada besucht das Bibliothekszentrum

Kleines Technik-Wunder zu Gast in Bergen-Enkheim

Roboter wie Ada und Pepper werden an Schulen in der Sprachförderung eingesetzt. Foto: Stadtbücherei Frankfurt/p

Bergen-Enkheim (red) – Ada ist ein humanoider Roboter. Die kleine Ada (Herstellername Nao) besucht demnächst Bergen-Enkheim. Am Freitag, 28. Februar, um 16. 15 Uhr besteht die Möglichkeit, Ada im Bibliothekszentrum Bergen-Enkheim, Barbarossastraße 65, kennenzulernen.

Ada und ihr großer Bruder Pepper werden bereits in der Sprachförderung an Schulen und in der sozialen Betreuung älterer oder dementer Menschen eingesetzt. Der Roboter kann – je nach Programmierung – sprechen, tanzen oder singen.

Ada ist 57,4 Zentimeter groß und wiegt 5,2 Kilo. Ihre Akkulaufzeit beträgt rund 60 Minuten. 25 Motoren steuern ihr Verhalten. Dazu kommen noch zwei Lautsprecher sowie unzählige LEDs. Zur Erfassung der Umgebung stehen dem Roboter zwei HD-fähige Videokameras, die bis zu 30 Bilder pro Sekunde liefern, sowie vier Mikrofone zur Verfügung. Zwei Ultraschallsensoren sowie taktile Sensoren im Kopf-, Brust-, Arm- und Fußbereich steuern die Beweglichkeit. Um stets über die Lage der verschiedenen Körperteile Bescheid zu wissen, kommen diverse Gyrometer, Beschleunigungsmesser, kraftempfindliche Widerstände und magnetische Drehgeber zum Einsatz. Eine Verbindung zu Ada lässt sich via Ethernet oder drahtlos per W-Lan herstellen.

Ada kann gelernte Gesichter und Objekte erkennen. Ein sogenannter Fall-Manager schützt sie vor Beschädigungen: Stürzt der Roboter, so nimmt er mit seinen Händen eine bestimmte Schutzhaltung ein, um den Sturz abzufedern. Das ist besonders wichtig beim Sport: Ada ist das eingesetzte Modell bei den Fußballmeisterschaften im Robo-Cup.

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