Dan-Prüfungen beim Judo- und Karate-Club Bergen-Enkheim

Karate als Lebenseinstellung

Sensei Axel Roth, Sven Hoyer, Astrid Wolff und Marcel Hoyer von Juka nach erfolgreicher Dan-Prüfung. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Kürzlich fanden Schwarzgurtprüfungen bei der Shorinji-Budo-Union Deutschland (SBU) in Trier statt, der auch der Judo- und Karate-Club (Juka) Bergen-Enkheim angehört. Sensei Axel Roth, siebter Dan Kyoshi, reiste dazu mit drei Bergen-Enkheimer Prüflingen an.

Den Prüfungsvorsitz hatte Shihan Bill Marsh, neunter Dan Hanshi, Präsident der SBU. Der Prüfungskommission gehörte auch Sensei Roth, sowie fünf weitere hohe Dan-Träger aus verschiedenen Dojos an. Vormittags fand ein allgemeiner Sichtungslehrgang statt, bei dem sich Shihan Marsh einen ersten Eindruck über den Leistungsstand der Prüflinge verschaffen konnte.

Die eigentlichen Prüfungen fanden im Anschluss an den Lehrgang nachmittags statt. Die Prüflinge wurden von Sensei Roth in den vergangenen Monaten verstärkt auf die Prüfung vorbereitet. Alle Prüflinge haben erfreulicherweise bestanden. Der 54 Jahre alte Sven Hoyer trainiert seit 1993 beim Juka. Er ist darüber hinaus seit vielen Jahren als Haupttrainer tätig. Er leitet auch, zusammen mit einem weiteren Trainer, die Kinderanfängerkurse. Als ebenfalls langjähriges Vorstandsmitglied ist er für die Finanzen des Vereins zuständig. Nach einer sehr anspruchsvollen Prüfung, wurde ihm am Ende des Tages der fünfte Dan von Shihan Marsh verliehen. Sein 27 Jahre alter Sohn Marcel Hoyer, der bereits seit seinem sechsten Lebensjahr Karate trainiert und trotz großer zeitlicher Einschränkung durch Studium und Beruf nie den Anschluss zu seinem Sport verloren hat, erhielt den zweiten Dan. Auch er ist bereits seit vielen Jahren als Jungtrainer tätig. Die 54 Jahre alte Astrid Wolff trainiert seit elf Jahren beim Juka und bekam den ersten Dan überreicht.

„Im Karatesport gibt es verschiedenen Stilrichtungen. Der Ehrenkodex ist jedoch eine Gemeinsamkeit, die alle Stilrichtungen eint. Disziplin, Achtung und Respekt vor dem Trainingspartner, egal welche Graduierung, also Gürtelfarbe, er hat sowie den Lehrern und Meistern gegenüber, stehen im Vordergrund. In dieser Sportart ist kein Raum für Überheblichkeit oder unsoziales Verhalten. Dies würde dem von Shinan Marsh gelehrten und vorgelebten Ehrenkodex widersprechen“, betonen die Mitglieder des Juka. Shihan Marsh legt höchsten Wert darauf, seinen Schülern neben der sportlichen Seite des Karate auch Werte und Prinzipien zu vermitteln. Dabei obliegt besonders den Dan-Trägern eine besondere Vorbildfunktion. Mehr Infos unter www.juka-club.de.

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