Angebot zur Familienbildung geplant

Hilfe schon so früh wie möglich erhalten

Nach dem Vorbild des Wegweisers Fechenheim-Nord soll auch eine Broschüre für Bergen-Enkheim entstehen, die über Angebote für Familien informiert. Foto: eis

Bergen-Enkheim (eis) – Bei der jüngsten Sitzung des Bergen-Enkheimer Ortsbeirats stellten Vertreterinnen des Familien-Gesundheits-Zentrums ihr Angebot zur Familienbildung in Bergen-Enkheim vor. Seit acht Jahren bietet das Zentrum ein solches Angebot in Fechenheim-Nord.

Familiennetzwerk ist das Ziel

„Die Stadt Frankfurt hat vor zwei Jahren entschieden, das Projekt auszubauen und Angebote zur Familienbildung in weitere Stadtteile zu bringen“, sagte Alexandra Rohrbach, zuständig für die Sozialräumliche Koordination der Familienbildung beim Familien-Gesundheits-Zentrum. Ziel des Projekts sei, ein Familiennetzwerk in Bergen-Enkheim zu schaffen. So sollen Familien schon so früh wie möglich Hilfsangebote erhalten – von der Schwangerschaft bis zu Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Erster Schritt ist ein Familientreff mit Stillcafé. Künftig soll es auch offene, kostenfreie Angebote zur Familienbildung geben. Um darüber kompakt zu informieren, sei ein Stadtteilführer am besten geeignet, sagte Rohrbach, die als Beispiel eine entsprechende Broschüre für Fechenheim-Nord mitgebracht hatte. Ein solcher Wegweiser für Bergen-Enkheim ist derzeit in Arbeit. Er wird wohl den doppelten Umfang des Stadtteilführers für Fechenheim-Nord haben und dementsprechend mehr kosten, voraussichtlich rund 15.000 Euro. Man habe sich dennoch bewusst entschieden, keine Werbeanzeigen hineinzunehmen, sagte Rohrbach, die auf finanzielle Unterstützung durch den Ortsbeirat hofft. Dafür sprach sich auch die Kinderbeauftragte Sara Hammann aus. Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese (CDU) sagte eine wohlwollende Prüfung zu, allerdings sei dafür ein konkreter Kostenvoranschlag erforderlich.

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