Gudrun Kieninger ganz royal

Landfrauen küren neue Marmeladenkönigin

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Gudrun Kieninger (Mitte) wurde beim Hoffest der Landfrauen von Trina I. (rechts) und Sigrid Vetter zur Marmeladenkönigin gekürt.

Bergen-Enkheim (red) – Bei den Bergen-Enkheimer Landfrauen stand das traditionelle Hoffest, das jedes Jahr bei der Familie Vetter stattfindet, ins Haus.

Für den Landfrauen-Vorstand hieß das allerdings erst einmal viele Vorbereitungen, damit alles rechtzeitig an Ort und Stelle ist. Viele fleißige Helfer wurden benötigt, um die großen Zelte auf- und natürlich auch abends wieder abzubauen. Zufriedene Gesichter waren zu sehen, als alles geschafft war und das Fest beginnen konnte. Die kurzen Regenschauer verzogen sich zum Glück für die Veranstalter und Besucher schnell. Denn als die ersten Gäste eintrafen, war alles getrocknet und moderate Temperaturen erreicht.

Gleich nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Landfrauen Sigrid Vetter, wurde das bestellte Spanferkel angeliefert, das wieder köstlich war und sich großer Beliebtheit erfreut. Die für den Nachmittag engagierte Unterhalterin hatte kurzfristig wegen Krankheit absagen müssen, was eine Programmänderung zur Folge hatte. Auch musste der Losentscheid für die neue Marmeladenkönigin vorgezogen werden.

In kurzen Worten erläutere die Vorsitzende den Gästen, dass die Idee mit Kür der Marmeladenkönigin keine „Eintagsfliege“ sein soll. Bergen-Enkheims Apfelweinkönigin Trina I. war mit der Ziehung einer Nachfolgerin betraut. Zuvor wurde jedoch die amtierende Marmeladenkönigin Maria Grim mit großem Applaus bedacht und in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Gespannt warteten die Gäste, wer nun von Trina I. gezogen werden würde. Das Los fiel auf Gudrun Kieninger. Die war erst kurz erschrocken, nahm ihr neues Amt jedoch mit Humor und ließ sich bereitwillig mit den königlichen Insignien ausstatten.

Im Anschluss an die Krönungszeremonie fungierten Britta Weinrich und Ingrid Winter als „Rattenfänger“. Sie hatten die Aufgabe, die Anwesenden zu einem kurzen Verdauungsspaziergang zur nahegelegen Krähhütte zu motivieren. Der schattige Unterstand war bestens geeignet, den wohlverdienten Verdauungsschnaps zu genießen. Den Spaziergängern bot sich von dort eine herrliche Aussicht auf die Wetterau.

Zurück auf dem Hof, war alles schon für das Kaffeetrinken vorbereitet. Ein vielfältiges, sommerlich leichtes Kuchenbüfett mit frischem Obst waren aufgebaut. Die Auswahl war groß und lud dazu ein, möglichst viel zu probieren.

Alle Anwesenden waren sich einig: Es ist immer wieder schön, ein Fest in dieser ländlichen Umgebung zu feiern. „Schade war jedoch, dass viele Gäste schon sehr früh aufgebrochen sind“, heißt es von den Landfrauen. Das Fazit nach dem Hoffest lautete: Eine Veranstaltung, die man nicht missen möchte!

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