Kranzniederlegung am Volkstrauertag auf dem Enkheimer Friedhof

Gedenken und Mahnung

Stadtbezirksvorsteher Markus Graff und Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese legten am Gefallenendenkmal einen Kranz nieder. Foto: zko

Bergen-Enkheim (zko) – Anlässlich des Volkstrauertags fand am vergangenen Sonntagvormittag eine Kranzniederlegung auf dem Enkheimer Friedhof statt.

Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese (CDU) begrüßte alle Anwesenden und Stadtbezirksvorsteher Markus Graff (CDU) hielt eine kurze, aber mahnende Ansprache.

Graff betonte, dass der Volkstrauertag nicht nur ein Tag des stillen Gedenkens aller Opfer von Krieg und Gewalt sei, sondern auch ein Tag der Besinnung darauf, wie heutzutage auf Krieg, Gewalt und Terror reagiert werde. Überdies regte er an, sich damit auseinanderzusetzen, wie sich jeder Einzelne für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit weltweit engagiere. „Mehr als 70 Jahre lebten wir heute in Deutschland in Frieden und Freiheit. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden jedoch weltweit Hunderte von Kriegen geführt und Millionen von Menschen Opfer von Krieg, Verfolgung, Vertreibung und Terror“, sagte Graff und sprach sich dafür aus, dass eine freie Gesellschaft Hass und Ausgrenzung bekämpfen müsse. „Das Gedenken an die Toten ist für uns auch Mahnung, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen und danach zu handeln“, schloss der Stadtbezirksvorsteher seine Rede.

Als Zeichen des Gedenkens der Toten beider Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft und Terror legten Markus Graff und Renate Müller-Friese den Blumenkranz am Gefallenendenkmal nieder. Dennis Langner von der Stadtkapelle Bergen-Enkheim spielte auf der Trompete das bekannte Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“.

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