Sanierung der St. Nikolaus-Kirche ist abgeschlossen

Frische Farbe und neue Leitungen

Freuen sich über die Sanierung der St. Nikolaus-Kirche: Klaus-Peter Barth, Pfarrer Uwe Hahner, Ferdinand Keidel und Steffi Ohnewald. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Nach mehr als sechs Jahren sind die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der Kirche St. Nikolaus in Bergen abgeschlossen. Diese umfassten die Betonsanierung im Außenbereich und die neue Gestaltung des Außenplatzes und der Zuwegung.

Ein automatischer Türöffner erleichtert nun älteren und körperlich eingeschränkten Menschen den Eingang in die Kirche. Teile des Daches wurden ebenfalls repariert und ein neuer Blitzschutz eingerichtet.

Dringend nötig wurde es, im Innern der Kirche die elektrischen Leitungen zu erneuern, die Heizung durch eine neue wesentlich sparsamere zu ersetzten, den Wänden einen hellen Anstrich zu geben und eine zweite Toilette zu bauen. Zum Schluss bekam die Sakristei einen neuen Anstrich und Fußboden. Der Verbindungsgang zwischen Kirche und Sakristei wurde geschmackvoll modernisiert und erhielt zusätzlich einen kleinen Glasdachüberstand. Die Außenanlage hinter der Kirche gestaltete man etwas parkfreundlicher.

Von 2016 bis 2018 erfolgte die Sanierung des hinter der Kirche liegenden Wohnhauses durch energetische Maßnahmen wie Außendämmung und einer neuen Heizungsanlage. Die Balkone und Terrassen sanierte man ebenfalls und durch bauliche Umgestaltungen schuf man neuen Wohnraum, so entstand aus dem ehemaligen Pfarrbüro und Abstellraum mit Archiv eine kleine Wohnung. Alle Sanierungsarbeiten ermöglichten Spenden der Gemeinde und ein großer Zuschuss kam aus Fulda dazu. Für beide Gebäudeteile wurden auch externe Bauingenieurleistungen in Anspruch genommen. Die Ingenieurbüros Dickhaut und Bieker wurden mit der Bauleitung betraut, die unterschiedlichen Baugewerke an viele Firmen vergeben. Pfarrer Uwe Hahner bedankt sich insbesondere bei zwei Menschen, die die Bauarbeiten maßgeblich begleitet haben und auf deren Arbeit der Verwaltungsrat sich jederzeit stützen konnte: Zum einen Klaus-Peter Barth, der für die baulichen Absprachen Sorge getragen hat und im intensiven Kontakt mit Firmen, Architekten und dem Bischöflichen Generalvikariat Fulda stand, zum anderen dankte er Ferdinand Keidel, der die Finanzen im Auge behalten hat und dafür sorgte, dass der Kirchengemeinde keine ungerechtfertigten finanziellen Nachteile entstanden sind. „Die beiden haben jeder auf seine Weise unglaublich viele Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet, damit diese Maßnahmen reibungslos vonstattengehen konnten. Das ist ein großes Lob und einen großen Dank wert“, heißt es vom Gemeindepfarrer.

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