Bergen-Enkheimer Ortsbeirat tagt am Dienstag

Forst- und Verkehrsthemen

Die SPD-Fraktion bringt in die Ortsbeiratssitzung einen Etat-Antrag zur Aufforstung des geschädigten Enkheimer Walds ein. Foto: sh

Bergen-Enkheim (sh) – Die erste Sitzung im neuen Jahr des Bergen-Enkheimer Ortsbeirats findet am Dienstag, 21. Januar, um 19. 30 Uhr in der Nikolauskapelle, Am Königshof/Marktstraße 56, statt.

Alle interessierten Bürger sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen und in der allgemeinen Bürgerfragestunde ihre Anliegen an den Ortsbeirat zu richten.

Das Gremium wird über eine Reihe von Anträgen der Fraktionen abstimmen, ob diese auf den Weg zum Magistrat gebracht werden. Darunter sind dieses Mal auch Etat-Anträge an die Stadtverordnetenversammlung mit der Bitte, Mittel für verschiedene Maßnahmen in den Doppelhaushalt 2020/2021 einzustellen. So hat die SPD-Fraktion einen Etat-Antrag gestellt, die Zahl der in der Verkehrsüberwachung eingesetzten Mitarbeiter deutlich zu erhöhen, um auch in Bergen-Enkheim eine angemessene Verkehrsüberwachung gewährleisten zu können. Außerdem wollen die Sozialdemokraten den Magistrat bitten, die Eingruppierung für die Verkehrspolizei zu verbessern, sodass kein Gehaltsgefälle zu umliegenden Städten und Gemeinden mehr besteht.

Ebenfalls aus der Feder der SPD stammt ein Etat-Antrag zur Aufforstung des Enkheimer Walds, da dieser aufgrund der zurückliegenden Hitzeperioden, Pilz- und Borkenkäferbefall stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

An den Magistrat möchte sich die SPD mit dem Antrag wenden, die Endhaltestelle der Buslinie 42 in die Röntgenstraße zu verlegen. Zurzeit befindet sich diese an der Victor-Slotosch-Straße direkt an der Straßeneinmündung zur Röntgenstraße vor dem Lidl-Parkplatz. „Fahrzeugführer, die aus der Röntgenstraße in die Victor-Slotosch-Straße nach Westen abbiegen wollen, können dort den Gegenverkehr, der von Osten kommt, nicht sehen. Ebenso geht es Autofahrern, die den Lidl-Parkplatz verlassen und in die Victor-Slotosch-Straße in Richtung Westen einfahren wollen“, heißt es in der Begründung der Sozialdemokraten. Obwohl dort Tempo 30 gilt, komme es immer wieder zu Verkehrsgefährdungen. Mit der Verlegung der Haltestelle könne mit wenig Aufwand sehr viel zur Verkehrssicherheit beigetragen werden, findet die SPD-Fraktion.

Die BFF setzt sich in ihrem Antrag für die Einrichtung von zwei Kurzzeitparkplätzen an Markttagen auf dem Schelmenburgplatz ein. Diese sollen auch in den Planungen zur Umgestaltung des Platzes vorgesehen werden. „Für die zunehmende Zahl von Senioren, die gerne an dem Marktstand frische Ware aus dem Umland einkaufen, ist es beschwerlich, ihre Einkäufe nach Hause zu schleppen, weil die Parkplätze fast immer alle besetzt sind. Die Kurzzeitparkplätze können bis zum Umbau des Platzes erst einmal provisorisch eingerichtet werden, sollten aber bei der Umgestaltung gleich mit berücksichtigt werden, um Kunden an den Wochenmarkt zu binden“, regt die BFF an.

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