Präsentationsfest der Schule am Ried bei fast 40 Grad

Fleißige Forscher teilen ihre Erfahrungen

Infos von der Wäscheleine: Auf kreative Art und Weise präsentierten die Schüler der Schule am Ried die Ergebnisse der Projekttage. Foto: zlu

Bergen-Enkheim (zlu) – Das Schönste an der Schule sind die Sommerferien. Der Großteil aller Schüler ist sich da sicherlich einig.

Um das sehnsuchtsvolle Warten bis die Ferien losgehen abwechslungsreich und aktiv zu überbrücken, haben sich in dieser Zeit an vielen deutschen Schulen die Projektwochen etabliert, in der sich das Schulgebäude in ein großes Labor verwandelt. Die Schule am Ried bildet da keine Ausnahme.

Da wird geforscht, hinterfragt und tief in Themen eingestiegen, für die der herkömmliche Lehrplan keine Zeit vorsieht. An der Schule am Ried fand zum Abschluss der Projekttage ein Präsentationsfest statt, an dem die unterschiedlichen Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten, um die daraus gewonnenen Erfahrungen, Einsichten und Fertigkeiten, mit Familie, Freunden und anderen Interessierten zu teilen. Im gesamten Schulgebäude sowie auf dem weitläufigen Grüngelände, das in den Pausen und Freistunden sonst zum Toben oder Entspannen einlädt, postierten sich kleine Präsentations- und Informationsstände. In diesem Jahr widmet sich jeder Jahrgang einem eigenen Thema. Die fünften Klassen hatten sich das Thema Afrika vorgenommen, die sechsten arbeiteten in unterschiedlichen kreativen Workshops, Jahrgang sieben beschäftigte sich mit Umwelt und Drogen, Jahrgang acht verfolgte auf Initiative der Schülervertretung das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die Schüler der neunten Klassen fuhren auf Studienfahrt – entweder nach Straßburg oder nach Trier. Einige Schüler der Oberstufe unterstützen die Projekte der jüngeren Schüler, andere setzen sich mit der Organisation rund um die künftigen Abiturfeierlichkeiten auseinander.

„Ich habe viel gelernt, bei unserem Drogen-Projekt”, sagte die Siebtklässlerin Salma Loosen. „Vor allem, dass es ganz viele Formen von Abhängigkeit gibt. Auch Kaufen und Essen können zur Sucht werden”, weiß sie nun.

Die Veranstaltung war gut besucht und besonders die Gruppe für darstellendes Spiel lockte mit ihren musikuntermalten Aufführungen eine große Traube von Besuchern an. Der Pausenhof verwandelte sich in eine kleine Bühne. Wer nicht nur zuschauen und zuhören wollte, konnte sich bei einer Partie Schach die Zeit vertreiben, oder im Schatten der großen Bäume mit den anderen Besuchern plaudern. Bei nahezu 40 Grad im Schatten war für Erfrischungen selbstverständlich ebenfalls gesorgt.

Die Projekttage finden an der Riedschule alle zwei Jahre statt. „Nächstes Jahr ist wieder die Planung und Umsetzung eines Sommerfests dran, bei dem die Schüler auch wieder etwas mehr für sich tun können”, sagte der stellvertretende Schulleiter Thomas Müller-Wilms.

Abends ging es dann langsam ans Abbauen und am Tag danach konnten die fleißigen Forscher dann endlich ihre Zeugnisse in Empfang nehmen und dem Sommer entgegen in die großen Ferien starten.

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